Frick

Swissgrid braucht 10,7 Millionen Franken für die Übernahme des Stromnetzes

Die Kapitalerhöhung der Swissgrid steht im Zusammenhang mit der Übernahme des Schweizer Strom-Übertragungsnetzes..jpg

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Die Schweizer Netzgesellschaft Swissgrid will sich frisches Geld beschaffen: Die Aktionäre haben am Donnerstag an der Generalversammlung zwei Kapitalerhöhungen in der Höhe von insgesamt 10,7 Millionen Franken beschlossen.

Der Bundesrat soll die entsprechende Statutenänderung bereits Mitte Dezember 2013 genehmigen, wie Swissgrid am Donnerstag mitteilte. Die beiden Kapitalerhöhungen stehen im Zusammenhang mit der Übernahme des Schweizer Strom-Übertragungsnetzes.

Swissgrid hatte Anfang Jahr das Übertragungsnetz von den Elektrizitätsversorgungsunternehmen übernommen. Dadurch sollen der Strommarkt entflochten und das Netz modernisiert werden. Zuvor war das Unternehmen nur für den Betrieb des Netzes zuständig.

Die eine der beiden am Donnerstag beschlossenen Kapitalerhöhungen ist notwendig für eine geplante Bewertungsanpassung der bereits überführten Teile des Übertragungsnetzes, wie Swissgrid mitteilte. Mit der zweiten Kapitalerhöhung werden weitere Teile des Übertragungsnetzes entschädigt, welche Swissgrid zum 3. Januar 2014 übernimmt.

Weitere Kapitalerhöhungen stehen bevor, wie Swissgrid am Donnerstag ankündigte. Grund dafür ist, dass aufgrund hängiger Verfahren nach wie vor ein Teil des Übertragungsnetzes noch nicht auf Swissgrid übertragen wurde.

Zudem werde der Wert der übernommenen Netze noch eine zweite Anpassung erfahren, sobald die entsprechenden Gerichtsentscheide vorliegen, schreibt Swissgrid.

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