Sisseln/Stein

Sperrung Grenzübergang Koblenz: LKWs werden ins Fricktal umgeleitet

Solche Schilder wie hier in Laufenburg machen frühzeitig auf die Sperrung der Koblenzer Rheinbrücke aufmerksam.

Solche Schilder wie hier in Laufenburg machen frühzeitig auf die Sperrung der Koblenzer Rheinbrücke aufmerksam.

Während der Sanierung der Koblenzer Rheinbrücke ab Ende Juni fliesst mehr Verkehr ins Fricktal. Lastwagen werden nach Stein-Bad Säckingen geleitet und dort die Grenze überqueren. Geplant ist dort ein Stauraum für LKWs, um Staus zu verhindern.

Die Rheinbrücke Koblenz-Waldshut wird nach 92 Jahren Betrieb umfassend saniert. Eine Totalsperrung des Schweiz weit viel benutzten Grenzüberganges während der Zeit von 30. Juni bis 22. September ist arbeitstechnisch sowie sicherheitstechnisch unumgänglich. Der Verkehr muss in verschiedene Richtungen umgeleitet werden. So auch ins Fricktal.

Wesentlich mehr Verkehr entlang des Rheins wird während der Umbauphase durch die Lastwagen entstehen, die anstelle des bisher genutzten Grenzübergang Koblenz jenen in Stein-Bad Säckingen benutzen müssen. Für die Zollverwaltung an diesem Übergang bedeutet dies eine deutliche Zunahme der abzufertigen Fahrzeuge.

Um lange Staus auf der Schaffhauserstrasse in Stein zu vermeiden «werden wir nach dem ersten Kreisel von Laufenburg herkommend Richtung Sisseln im Hardwald jeweils von 15 bis 18 Uhr einen Lkw-Warteraum einrichten», erklärt Roberto Scappaticci, Projektleiter der Sanierung Rheinbrücke Koblenz. «Damit es für den Individualverkehr hier nicht zu möglichen Staus kommt, wird dieser über den Autobahnzubringer Eiken umgeleitet, falls nötig», so Scappaticci.

Vor und nach dem Lastwagen-Warteraum im Hardwald wird der Kanton je einen Sicherheitsbeauftragten platzieren. «Sie sind mit einem weiteren in Stein beim Grenzübergang per Funk verbunden.» Dank dieser Funkverbindung wird dafür gesorgt, dass keine langen Wartezeiten entstehen.

Fussgängerstreifen in Sisseln

Wie der Projektleiter vom Kanton weiter ausführt, ist in Sisseln ein zusätzlicher Sicherheitsbeauftragter postiert. Er ist nötig, weil durch den erhöhten Verkehr der Fussgängerübergang bei der Sissler Schule ein Ort entsteht, der sicherheitstechnische Mängel aufweist.

Dieser Einsatz am Fussgängerstreifen ist ebenfalls von 15 bis 18 Uhr angedacht. Sollte sich im Tagesgeschehen zeigen, dass die geplanten Zeiten für Lkw-Warteraum und Einsatz von Sicherheitsbeauftragten abweichen, ist jederzeit eine Anpassung möglich, erklärt Roberto Scappaticci.

Er betont auch, dass nicht befürchtet werden muss, dass Lkws während der Nacht im Hardwald stehen bleiben. Der vom Verkehrsdienst überwacht und gesteuert Stauraum wird immer am Abend aufgelöst und am Folgetag wieder eingerichtet.

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