Oberstufe besucht Badi, um Lernziele zu erfüllen

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Die Oberstufenschüler beim Unterricht in der Badi Huebmet.

Die Oberstufenschüler beim Unterricht in der Badi Huebmet.

Bild: zvg

Gipf-Oberfrick Die Einführung des neuen Lehrplans 21 hat auf das Fach Bewegung und Sport Auswirkungen, die vor allem den Bereich «Bewegen im Wasser» betreffen. Dieser Teil wird neu viel stärker gewichtet. Damit die Oberstufe Gipf-Oberfrick ohne eigene Badi diesem Umstand Rechnung tragen kann, werden neue Wege gegangen, um die geforderten Lernziele erfüllen zu können.

Darum fand vom 24. bis 28. August eine Projektwoche, die unter anderem das Bewegen im Wasser zum Thema machte, statt. Die weiteren Themen waren Natur und Technik, Musik sowie Werken und Gestalten. Mit dieser vielfältigen Auswahl von Themen wurde den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe eine attraktive, abwechslungsreiche und intensive Woche geboten.

Im Vorfeld wurden die Stundenpläne um die Zeiten im Wasser herumgebaut, dabei galt es Hin- und Rückwege gut zu planen. Mit dem Velo, zu Fuss und mit dem Postauto wurden dann die gut fünf Kilometer Distanz vom Schulhaus in Gipf-Oberfrick zur Badi Wölflinswil zurückgelegt.

In den 90-minütigen Lektionen in der Badi wurde einerseits der Fokus auf die Lehrplanziele gelegt: Es wurde geschwommen, getaucht, gerettet und Wasserball gespielt. Andererseits durften aber auch die Badiregeln und Spiele um den Pool nicht zu kurz kommen. Dabei wurden die Anfänger unter den Schülern während der ganzen Zeit von Claudia Mangnus betreut. Sie konnte sich jedem Jugendlichen spezifisch widmen und diesen auf seinem individuellen Niveau abholen.

Zugegeben, am Morgen in der ersten Lektion war es am und im Wasser immer ziemlich frisch, sobald aber die Sonne hinter den Bäumen der Badi aufgegangen war, wurde es angenehm.

Schon nach dem ersten Projekttag war klar, dass sich die Badi Huebmet in Wölflinswil hervorragend für eine solche Woche eignete und sich als kleines, aber feines Juwel erwies. Die Übersichtlichkeit der Anlage, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Angestellten, die Nähe zur Postautohaltestelle, all das machte die Durchführung der Woche möglich.

Aber nicht nur im und am Wasser waren die Schülerinnen und Schüler fleissig, auch in den anderen Kursen – etwa dem Musikkurs oder im Werken und Gestalten – wurde viel gearbeitet, produziert und ausprobiert. (az)