Rheinfelden
Nun steht einer der grössten Kälberställe in Rheinfelden

Die Landwirte Fritz und Ursula Bernhard aus Rheinfelden haben eine ehemalige Maschinenhalle auf dem Neumatthof in einen der grössten Kälberställe der Region umgebaut. Darin haben nicht weniger als 300 Tiere Platz.

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Keystone

Vor zwei Wochen gingen Fritz und Ursula Bernhard mit dem neuen Kälberstall in Betrieb. Mittlerweile leben bereits 150 Kälber in der ehemaligen Maschinenhalle. Die Tiere haben eine grosse Freilauffläche. Die Umbauarbeiten haben im Mai begonnen und konnten Anfang Oktober weitgehend abgeschlossen werden. Der neue Stall ist für 300 Tiere konzipiert, bis in 10 Tagen soll diese Zahl erreicht werden.

119 Tage – dann wird geschlachtet

«Im Durchschnitt leben die Kälber 119 Tage im Stall», erklärt Fritz Bernhard gegenüber der «Neuen Fricktaler Zeitung». Dann würden sie geschlachtet. In dieser kurzen Zeit legen die jungen Kälber kräftig zu: Im Alter von gerade mal zehn Tagen kommen die Kälber in den Stall der Bernhards, dann sind sie rund 70 Kilogramm schwer. Vier Monate später, wenns zur Schlachtung geht, bringt ein Tier rund 200 Kilogramm auf die Waage.

Für Ursula und Fritz Bernhard ist der Stall eine zusätzliche Einnahmequelle. «Die Preise, die im Ackerbau erzielt werden können, haben sich in den letzten Jahren halbiert», sagt Fritz Bernhard, der mit seiner Frau rund 40 Hektaren Land in Rheinfelden bewirtschaftet. Deshalb hätten sie nach einer neuen Einnahmequelle umhergeschaut und mit dem Kälbermast eine ideale Lösung gefunden. (sha)

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