Frankfurt/Laufenburg

Laufenburger Nachwuchsautor sammelte wertvolle Erfahrungen

Benjamin Bieri (3.v.l.) gemeinsam mit anderen Preisträgern vor dem Goethe-Haus in Frankfurt. zvg

Benjamin Bieri (3.v.l.) gemeinsam mit anderen Preisträgern vor dem Goethe-Haus in Frankfurt. zvg

Als Preisträger des Nachwuchspreises «Grüner Lorbeer» besuchte Benjamin Bieri Workshops bei der deutschen Eckenroth-Stiftung. Und er arbeitet mit viel Elan an seinen weiteren Projekten.

Im vergangenen Jahr hat die Eckenroth-Stiftung den Schritt von Deutschland in die Schweiz gewagt, der Nachwuchspreis «Grüner Lorbeer» wurde in der Schweiz ausgeschrieben. Zu den ersten Schweizer Gewinnern gehörte auch Benjamin Bieri aus Laufenburg (die Aargauer Zeitung berichtete).

Goethe-Haus und Buchmesse

Aus Sicht der Eckenroth-Stiftung war die Initialzündung in der Schweiz erfolgreich: Sieben der zehn Preisträger des Nachwuchspreises haben die Förderstufe Basis als Vollstipendiaten abgeschlossen – mit dem Besuch im Frankfurter Goethe-Haus.

In den Monaten zuvor hatten die jungen Preisträger mehrere Wochenenden in der Nähe von Frankfurt in Schreibwerkstätten verbringen dürfen. Ebenfalls zum Preis gehörte ein Auftritt an der Frankfurter Buchmesse. Im Goethe-Haus wandelten die Preisträger auf den Spuren des bekannten Schriftstellers. Bei der Führung lernten sie Goethe als Kind kennen, der später ein grosser Freund der Schweiz wurde.

Im anschliessenden Workshop Federschreiben versuchten sie sich selbst im Schreiben mit dem Federkiel. Vor der Heimreise gab es zum Mittagessen Grüne Sosse – eine Frankfurter Spezialität – und Waffeln wie aus Mutter Goethes Küche. Das Waffeleisen war im Goethe-Haus zu bestaunen.

Zufriedener Blick zurück

Der Laufenburger Benjamin Bieri blickt zufrieden auf die Workshops in der Förderstufe Basis zurück. «Sie war für mich sehr lehrreich und die Wochenenden waren jeweils recht anstrengend. Für mein Schreiben war die Teilnahme sicher ein Erfolg», erklärt er auf Anfrage. Gelernt habe er in den Workshops vieles zu verschiedenen Gebieten – «so zum Beispiel Wissenswertes über Perspektiven oder auch Erzählinstanzen.»

Etwas gewöhnungsbedürftig sei allerdings der Aufbau gewesen, so Benjamin Bieri. «Es gab strikte Regeln, die ich von anderen Orten so nicht kenne.» Nun macht sich der Fricktaler mit viel Elan an seine nächsten Projekte: «Pläne habe ich genügend. Nächstens möchte ich einen Roman abschliessen. Und dann habe ich auch noch einen neuen Wettbewerbstext für Schreibzeit Schweiz geschrieben und mehrmals überarbeitet. Ich hoffe, dass ich damit eine Chance habe.»

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