Laufenburg
Aus Dankbarkeit: Tambouren sammeln 9300 Franken für Gesundheitsdienstleister

620 Gutscheine zu je 15 Franken überreichte das Tambourencorps dem Spital Laufenburg, der Spitex Regio Laufenburg, dem Alterszentrum Klostermatte und dem Seniorenzentrum Rheinblick. Während der «Fasnachtskultour», in deren Rahmen die Spendenaktion stattfand, luden rund 1000 Personen die virtuelle Fasnachtstour durch die Altstadt herunter.

Dennis Kalt
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Vor dem Wasentor in Laufenburg übergaben die Tambouren den Gesundheitsdienstleistern den Scheck.

Vor dem Wasentor in Laufenburg übergaben die Tambouren den Gesundheitsdienstleistern den Scheck.

Bild: Dennis Kalt / Aargauer Zeitung

Die Freude war sowohl den Spendern als auch den Empfängern anzusehen. Einen Scheck über 9300 Franken überreichten am Dienstag die Tambouren Marco Schuler und Stefan Fischer Vertretern des Spitals Laufenburg des Gesundheitszentrums Fricktal, der Spitex Regio Laufenburg, des Alterszentrums Klostermatte und des ASB Seniorenzentrums Rheinblick.

Die Spendenaktion ist ein Dankeschön an die Mitarbeitenden der genannten Institutionen, die während der Pandemie das Gesundheitssystem in der Region vor einem Zusammenbruch bewahrten und dies noch immer tun. Schuler sagte:

«Für ihren grossen Einsatz wollen wir Danke sagen.»

Die 9300 Franken übergaben die Tambouren den Gesundheitsdienstleistern in Form von 620 Gutscheinen des Gewerbevereins Region Frick-Laufenburg mit einem Wert zu je 15 Franken.

Regula Weber von der Spitex Regio Laufenburg wand dem Tambourencorps für den Einsatz ein Kränzchen:

«Ich finde es top, dass diese jungen Männer so viel Zeit investiert haben, um uns diese Wertschätzung entgegenzubringen.»

Entstanden war die Spendenaktion im Rahmen der «Fasnachtskultour», die aufgrund der Absage der Fasnacht ins Leben gerufen wurde. Während dreier Wochen konnten die Teilnehmenden via Multimedia-Guide per App durch beide Altstädte spazieren und an über 100 Stationen kulturelle Hintergründe und spannende Fakten erfahren sowie fasnächtliche Dekorationen, Bilder und Videos bestaunen. «Die Tour ist 1000 Mal heruntergeladen worden», so Schuler.

An wenigen der Stationen gab es einen niederschwelligen Hinweis zum Spenden, so Schuler, der über den Spendenbetrag hocherfreut ist:

«Vorgenommen haben wir uns einen Betrag von zehn Franken pro Mitarbeiter.»

Bei etwa 570 Mitarbeitenden, welche die vier Institutionen zusammen zählen, habe die Tambouren die Vorgabe bei weitem übertroffen.