Kaiseraugst

«Hammermässiger» Vorfasnachtsabend – Viel Witz im Dschungelcamp

Die achte Ausgabe der Kaiseraugster Vorfasnachtsveranstaltung «Fotzelschnitte» spielt unter dem Motto «Dschumpelcamp» im Dschungel.

Die achte Ausgabe der Kaiseraugster Vorfasnachtsveranstaltung «Fotzelschnitte» spielt unter dem Motto «Dschumpelcamp» im Dschungel.

Das Fasnachtskabarett Fotzelschnitte nimmt auch die Gemeinde auf die Schippe. Sie verstehen es, mit viel Witz, Rhythmus und Akrobatik den Violahof in einen Hexenkessel zu verwandeln – garantiert auch an den weiteren fünf Vorstellungen.

Das Fasnachtskabarett Fotzelschnitte im Violahof in Kaiseraugst ist auch in seiner achten Auflage ein «hammermässiger» Vorfasnachtsabend, einer, der das Publikum begeistert. Es kann lachen und es hat sehr viel Freude an den Inszenierungen der «MG Fotzelschnitte», die aus 40 Personen besteht. Diese verstehen es, mit viel Witz, Rhythmus und Akrobatik den Violahof in einen Hexenkessel zu verwandeln. Das wird von Mittwoch bis zum Sonntag an allen fünf leider bereits ausverkauften Vorstellungen so sein. Garantiert.

Verantwortlich für das «Chaiseraugschter Dschumpelcamp», das viele Glanzlichter des Abends bildet, sind im Wesentlichen die Mitglieder der MG Fotzelschnitte. So Dr. Floop, der als Arzt hin und wieder eindeutig Zweideutiges zum Besten gibt. Die Lacher hat er auf seiner Seite, so bei der «warmen Ifüehrig», als «Tätschmeischter» des Abends sowie als Sicherheitsbeauftragter in allen möglichen Lebenslagen. Er bindet auch das Publikum ein, seinem Naturell entsprechend natürlich lieber die Männer...

Ein Glas Schweiss

Das «Dschumpelcamp», das nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Sommer im Kaiseraugster Forst gedrehten Filmsequenzen stattfindet, ist mitunter eine echte Härteprüfung. Die «Fotzelschnitte»-Künstlerinnen und -Künstler müssen – ähnlich wie im aus dem deutschen Fernsehen bekannten Dschungelcamp – nicht Alltägliches essen und trinken. Etwa Chlöpfer vom letzten Banntag oder gesammelten Schweiss der letzten Jahre von den Gemeindeangestellten. Nur: Das vermeintlich volle Glas war leer... Die Auszeichnungen, die dabei gewonnenen Sterne, verteilt Dr. Floop, der im Notfall auch Mund-zu-Mund-Beatmungen durchführt.

Die Stimmung im Camp kommt auch in der «Dschumpelschuel» voll zum Tragen. Die Schülerinnen und Schüler, nehmen frei erfunden alles auf die Schippe, was Rang und Namen hat. Vom Gemeindepersonal über die Behördenmitglieder bis zum Lehrpersonal. Gemeindepräsidentin Françoise Moser oder der Herr Gemeindeschreiber Roger Rehmann wird (überzeichnet) dargestellt, wie auch das Werkhofpersonal, das offenbar das Arbeiten, so könnte man meinen, nicht erfunden hat. Zu hören ist mehrfach der Ausdruck «Schloftablette».

Musikalische Leckerbissen

Die «Dschumpelcamp»-Teilnehmer fragen sich schliesslich, ob die Mitarbeitenden der «kreativen Finanzbuchhaltung» richtig schreiben und rechnen können. Und sie haben echt Mühe, die wirklich intelligenten Personen der Gemeinde zu benennen.

Im Programm sind durch Regisseur René Michel auch weitere Acts integriert. Riesenapplaus erhält etwa die Fasnachtzunft Ryburg, die mit ihren sieben Jungtambouren brilliert. Viel Applaus erhalten auch die «Kilts» aus Basel. Die Guggenmusik mit ihren schottischen Klängen stellt einen echten musikalischen Leckerbissen dar. Einen zum gern haben.

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