Rheinfelden

Gewerbeverein und Pro Altstadt werben für ein Ja zum Rheinsteg-Zusatzkredit

Kurt Beretta, Marco Veronesi, Peter Scholer, Ueli Urwyler und Raymond Keller (von links) am Info-Point zum Rheinsteg im Hof des Rathauses.

Kurt Beretta, Marco Veronesi, Peter Scholer, Ueli Urwyler und Raymond Keller (von links) am Info-Point zum Rheinsteg im Hof des Rathauses.

Seit Jahren setzt sich die IG pro Steg für den Bau des neuen Rheinübergangs ein. Nun erhält sie weitere Unterstützung.

Am 20. Oktober stimmen die Rheinfelderinnen und Rheinfelder an der Urne über den Zusatzkredit von 3,2 Millionen Franken für den Rheinsteg ab. Nach dem Ja an der Gemeindeversammlung ergriffen SVP und GLP gemeinsam das Referendum, das deutlich zustande kam (die AZ berichtete).

Seit Jahren setzt sich die IG pro Steg für den Bau des neuen Rheinübergangs ein. Aktuell wirbt sie mit einer Persönlichkeitskampagne für ein Ja zum Steg. 36 Rheinfelderinnen und Rheinfelder stehen mit Bild und Zitat für ein Ja ein, weitere unterstützen die Kampagne mit Zitaten und Namen. Neben den Plakaten wird ein entsprechender Flyer möglichst gleichzeitig mit den Abstimmungsunterlagen verschickt.

Attraktivitätssteigerung und Entwicklungspotenzial

Nun erhält die IG pro Steg Unterstützung. Der Gewerbeverein Rheinfelden, der Verein Pro Altstadt, Tourismus Rheinfelden, die Schützen Rheinfelden AG und die Parkresort Rheinfelden Holding AG haben kurzfristig eine weitere Pro-Kampagne lanciert. «Der Steg bringt eine Attraktivitätssteigerung für Besucher und Touristen», ist Marco Veronesi, Präsident von Pro Altstadt, überzeugt. Deshalb wolle man nun «ein klares Statement setzen, dass diese Organisationen hinter dem Steg stehen». Und Raymond Keller, Präsident des Gewerbevereins, doppelt nach: «Wir sehen mit dem Steg grosses Entwicklungspotenzial.»

Veronesi betont, dass die beteiligten Organisationen «von Anfang an» den neuen Rheinsteg befürwortet hätten. Das öffentliche Engagement mit Inseraten und Plakaten folge nun nicht zuletzt, weil man doch überrascht sei, «wie sehr das Projekt auf der Kippe steht».

Die IG pro Steg ihrerseits kümmert sich neben der Persönlichkeitskampagne auch um den neu eingerichteten Info-Point im Hof des Rathauses. Die Stadt hat dort das Modell des Stegs aufgestellt. Da sie sich aber ansonsten im Abstimmungskampf zurückhalte, werde die IG dort etwa am Herbstmarkt Flyer verteilen.

Kurt Beretta von der IG pro Steg sagt überdies, dass es bereits konkrete Ideen für eine touristische Nutzung des Rheinstegs gebe. «Wird er gebaut, wird innert weniger Monate ein ‹Meilensteinweg› realisiert.» Dieser solle die Geschichte der Energieentwicklung in Rheinfelden aufzeigen. Bereits im kommenden Jahr könnte der Weg im Rahmen von 300 Jahre Industriewelt Aargau bekannt gemacht werden.

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