Die Jäger der Jagdgesellschaft Berg haben genug: Der Verein hat sich aufgelöst, weil sich zu viele Wildschweine in ihrem Revier tummeln und grosse Schäden anrichten.

Der grosse Schaden der Wildschweine hat für den Verein denn auch finanzielle Folgen: Bis zu einem Viertel der Schäden im eigenen Revier muss die Jagdgesellschaft selber bezahlen. Offenbar zu viel für den Verein. Vom Verein ist gegenüber Tele M1 niemand erreichbar.

Der Kanton muss nun neue Jagdvereine als Pächter für das Revier suchen. Thomas Stucki, Jagd- und Fischerei-Verwalter des Kantons Aargau, bestätigt: «Wir haben in diesem Gebiet sehr viele Wildschweine und dementsprechend viele Schäden. Der Verein hat sich aufgelöst und damit ist die Pacht zu Ende», so Stucki.

Haben die Jäger des betroffenen Reviers zu wenig unternommen? Die Jäger bestreiten dies gegenüber der «Neuen Fricktaler Zeitung». Vielmehr sei die Zusammenarbeit mit Landwirten schwierig. Es komme aufgrund der Wildschweine immer wieder zu Reibereien.

Bis am 1. Juli will der Kanton das Revier wieder verpachtet haben. Bis dahin kümmert sich aber wohl kein Jäger um die Wildschweine. Schlimm ist dies aber nicht: Bis am 30. Juni gilt für die Wildschweine gesetzeswegen ohnehin Schonfrist. (sha)