Dietlikon
Fricktaler ist mit dem «RoadBrunner» in die Top 5 geflitzt

Der Fricker Christian Brunner ist beim «Mein Burger»-Wettbewerb von McDonald’s in die Top 5 gekommen. Seine Burgerkreation «RoadBrunner» ist mit seiner Schärfe bei der Jury, darunter TV-Koch René Schudel, super angekommen.

Claudia Senn
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Christian Brunner (Mitte) zwischen zwei Jurymitgliedern.

Christian Brunner (Mitte) zwischen zwei Jurymitgliedern.

R. Naegeli

Dietlikon, Dienstagmorgen, nun galt es ernst: gemeinsam mit den neun anderen Finalisten musste Christian Brunner aus Frick seine Burger-Kreation im «Mein Burger»-Wettbewerb von McDonald’s zubereiten und der Fachjury präsentieren. Die zehn Kandidaten hatten fünf Minuten Zeit, um ihren Burger zusammenzubauen. Danach durfte jeder Finalist der Jury seine Kreation mit ein paar Worten schmackhaft machen. Einige kamen vorbereitet mit Ausdrucken und anderem Präsentationsmaterial, andere begnügten sich mit den einfachen Worten, «Probiert selbst, er schmeckt bestimmt super» – um dann selbst zum ersten Mal in den Burger zu beissen. TV-Koch René Schudel, drei Experten von McDonald’s sowie McDonald’s Facebook-Fan und Diätköchin Leila Iten begutachteten die verschiedenen Kreationen kritisch und genehmigten sich so bereits morgens um 9.30 Uhr den ersten saftigen Burger. Und uns Anwesenden lief das Wasser im Munde zusammen.

Es wurde probiert, gelobt und kritisiert – auch von den Kandidaten selbst, die ja ihre eigene Kreation ebenfalls zum ersten Mal kosten durften. Viele waren von ihren Burgern sehr positiv überrascht, so auch Christian Brunner von seinem «RoadBrunner». «Also ich muss sagen, er übertrifft meine Erwartungen absolut», meinte der Fricktaler nach dem ersten Bissen begeistert. Seine scharfe Kreation mit Ciabattabrot, einem grossen Rindfleischplätzchen, Emmentalerkäse, Ruccolasalat sowie einer Chili-Sauce mit Tabasco kam gut an. TV-Koch René Schudel fand die Kreation sehr fein, hatte jedoch schmunzelnd einen kleinen Kritikpunkt anzumerken: «Eine schöne Schärfe, aber wenn Du nachher jemanden küssen willst, dann putzt Dich das weg!» Was ihm besonders gefiel: die frischen Zwiebeln.

Als alle zehn Burger vorgestellt und verkostet waren, zog sich die Jury zur kurzen Besprechung zurück, um die fünf Finalisten zu küren. Wer unter den Top 5 landet, der muss danach nur noch den Publikumstest in ausgewählten Restaurants von McDonald’s bestehen. Die drei von den Konsumenten erwählten Burger werden im Frühjahr 2013 schweizweit in den Restaurants angeboten. Der Preis für die Gewinner: «Ruhm und Ehre» in der McDonald’s Hall of Fame.

Ziemlich schnell kehrte die Jury von ihrer Beratungsrunde zurück, im Gepäck die fünf Finalisten. Es sei nicht einfach gewesen, sagten sie. Man hätte natürlich nach Geschmack und Optik, aber auch nach Kriterien wie der Handlichkeit oder des Konzeptes die Top 5 bestimmt. Christa Rigozzi, die zusammen mit Mario Federico, dem Managing Director von McDonald’s Schweiz, sehr charmant durch den Anlass führte, machte es spannend. Als sie beim zweiten Finalisten meinte, dass der Burger eine gewisse Schärfe besitze, blitzen Christian Brunners Augen – hatte er es wirklich unter die besten fünf geschafft? Einen Augenblick später war klar: ja, er hatte. «Ich freue mich riesig», strahlte der Fricker nach der Verkündung der Finalisten, «ich dachte schon, dass die Chancen nicht schlecht stehen, als ich merkte, dass die Schärfe nicht zu stark ist und gut ankommt. Und nun hats tatsächlich geklappt.» Wie er die Jury überzeugt hat, weiss er nicht genau. «Vielleicht hat ihnen gefallen, dass ich die Kreation vor den Hintergrund meiner Diät gestellt habe, und ich eben diesen Burger trotz Diät essen würde», meint Christian Brunner. Oder aber er hat einfach gut geschmeckt? Wir tippen auf Letzteres.

Nun wird der «RoadBrunner» also nur noch den Konsumententest bestehen müssen, um dem Fricker Burger-Koch Ruhm und Ehre einzubringen. Nebst der Fricktaler Burger-Kreation weiter mit im Rennen sind der «DAGY-Burger» von Daniel Gyger aus Ormalingen BL, der «Classic 1518» von Hans-Martin Kaufmann aus Frinvillier BE, der «McOnche» von Jérémie Munoz aus Bercher VD und der «MaVin» von Vincent Attia aus Vessy GE. Und wer weiss, vielleicht entdecken wir den «RoadBrunner» im Frühjahr 2013 sogar auf der Speisekarte von McDonald’s.