Einen speziellen Adventskalender gab es für fünf Klassen der Fricker Bezirksschule Ebnet im vergangenen Jahr. Sie nahmen am internationalen Mathematikwettbewerb «Mathe im Advent» teil. Die Idee dort mitzumachen, hatte Mathematiklehrerin Nadine Schmid. Schnell überzeugte sie ihre Kollegen Gabriel Kubli und Martin Müller und die motivierten ihre Schüler und Schülerinnen dazu, als Gruppe im Klassenverband zu starten. Aus der Klasse von Dani Stierli nahmen noch drei einzelne Schüler am Wettbewerb teil.

Vom 1. bis zum 24. Dezember galt es für die teilnehmenden Schüler dann, täglich eine Mathematikaufgabe in der Niveaustufe 7–9 zu lösen. Jede und jeder Teilnehmende loggte sich dazu täglich mit einem individuellen Passwort ein und widmete sich der Aufgabe, die via Internet ins Klassenzimmer oder auf den PC zu Hause übermittelt wurde. Meist brauchte es rund zehn Minuten Zeit, um die Aufgabe selbstständig zu lösen.

Teamgeist stärken

Eine Schülerin der B1c sagt: «Anfangs fand ich die Idee nicht mega toll, jeden Tag extra Mathe-Hausaufgaben machen zu müssen. Aber die Aufgaben haben mir gefallen und so ist es mit der Zeit immer lustiger geworden.» Auch bei zwei Kolleginnen wuchs die Begeisterung im Laufe der Zeit. Allen dreien gefiel die Art und Weise, wie die Aufgaben gestellt wurden. Sie waren eingebettet in kleine Geschichten aus Fantasiewelten mit Elfen und Wichteln oder sie drehten sich um Situationen aus dem realen Leben. Ein anderer Teilnehmer fand denn auch die realistischen Aufgaben besonders interessant. «Es gab beispielsweise Aufgabenstellungen im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung, der Menge des Plastikmülls, den wir produzieren, oder Aufgaben, die das Aussterben bestimmter Tierarten thematisierten. Das hat mir gefallen.»

Ein Schüler aus der B3c, fand es motivierend, wie der Zusammenhalt in der Klasse durch den Wettbewerb gestärkt wurde. Die Schüler und Schülerinnen tauschten sich über die Aufgabenstellungen aus und einzelne Matheaufgaben beziehungsweise mögliche Lösungswege wurden plötzlich Thema am Pausenhof.

Am Ende des Wettbewerbs bekam jede und jeder ein Diplom entsprechend dem individuellen Ergebnis. Dass die Schule infolge der guten Leistung aller Teilnehmenden der Oberstufe Frick den Preis als «Beste Sek I – Schule Europas» entgegennehmen durfte, war eine grosse Überraschung, die auch motiviert und die Mühe belohnt. Einer der Schüler sagt, er würde wieder bei so einem Wettbewerb mitmachen: «Es hat Spass gemacht und man lernt auch etwas daraus, nicht nur in Bezug auf Mathematik.»