Frick

Fricker Firma platziert Duschbrause auf dem Sechseläutenplatz

Eine umgekehrte Duschbrause wird auf dem neugestalteten Sechseläutenplatz in Zürich der Blickfang sein. Umgesetzt wird das 17,2-Millionen-Projekt von der Firma K. Studer AG aus Frick.

Duschen auf dem Sechseläutenplatz in Zürich, das ist dank einer Fricker Firma möglich. Auf dem grössten Natursteinplatz Europas, ist nun auch eine der grössten Duschbrausen platziert. Sechs Meter Durchmesser und knapp 18 Tonnen schwer ist das Wasserspiel auf dem neugestalteten Sechseläutenplatz.

Umgesetzt wurde die Idee von der Firma K. Studer aus Frick. "Das Wasserspiel ist begehbar. Im Sommer können die Kinder über insgesamt 54 Düsen rennen", sagt Alex Wiget von der Firma K. Studer AG. Auch der Untergrund sei so angefertigt worden, dass man nicht ins Rutschen komme.

Grosstransport mit Wasserspiel

Für die Neugestaltung des Sechseläutenplatzes wurde 1999 das Generalplanerteam "Opus 1" als Sieger des Projektwettbewerbes gekührt. "Wir wurden dem Architekten empfohlen da wir auf Kunststein und Beton spezialisiert sind und durften seine Vorstellung eines überdimansionelen, umgekehrten Duschkopfes umsetzten", sagt Alex Wiget. Die Kosten des gesamten Projektes belaufen sich auf 17,2 Millionen Franken.

Im April 2013 haben sie mit dem Verlegen der Steine für den Bodenbelag begonnen. 4200 Tonnen Valser Quarzit wurden in Form von 110'000 Quadern für die Neugestaltung des Sechseläutenplatzes verlegt. Am vergangenen Montag wurde dann auch das Wasserspiel transportiert. "In der Nacht um halb zwölf sind wir in Polizeibegleitung losgefahren. Überholen konnte uns durch die Dimension des Wasserspieles niemand mehr", schildert Alex Wiget.

Eröffnung kurz vor dem Sächsilüüte

Über Nacht auf den 12. November wurde das Wasserspiel auf dem Sechseläuteplatz deponiert und am Tag darauf eingesetzt. "Es war eine grosse Herausforderung für uns." Auch die Produktion des Wasserspiels hatte so einige Tücken: "Die 54 Düsen wurden vermessen und uns als Koordinaten durchgegeben. Es musste alles bis auf drei Kommastellen genau passen." Umso mehr ist Alex Wiget stolz auf das Wasserspiel. "Es müssen nun noch die Pumpen eingerichtet werden. Dann kann kurz vor dem "Sächsilüüte" eröffnet werden.

Meistgesehen

Artboard 1