Wegen Frühpension

Frick sucht einen neuen Bauverwalter

Harri Widmer leitet die Abteilung Bau und Umwelt.

Harri Widmer leitet die Abteilung Bau und Umwelt.

Harri Widmer lässt sich nach 13 Jahren als Leiter Bau und Umwelt frühpensionieren – die Nachfolgersuche läuft.

Er hat massgeblich am Erscheinungsbild von Frick, das sich in den letzten Jahren sichtbar verändert hat, mitgewirkt: Harri Widmer, der seit 2008 die Abteilung Bau und Umwelt leitet. Ende Jahr lässt er sich, 63-jährig, frühpensionieren.

«Harri Widmer ist ein ausgeprägter Praktiker mit einem sehr vielseitigen und breiten Wissen und Erfahrung, sei es im bautechnischen Bereich des Hoch- und Tiefbaus als auch in bau- und planungsrechtlichen Verfahren sowie bei der Prüfung von komplexen Baugesuchen», würdigt Gemeindeschreiber ­Michael Widmer seinen Bauverwalter und Namensvetter. Harri Widmer übe die Führungsfunktion als Leiter der Abteilung Bau und Umwelt von Frick, der Zentrumsgemeinde im oberen Fricktal, «erfolgreich und mit viel Engagement und Herzblut» aus.

Die Gemeinde muss sich nun auf die Suche nach einem neuen Bauverwalter machen; die Stelle wurde diese Woche unter anderem in der Lokalzeitung ausgeschrieben. Gesucht wird «eine vielseitige Führungspersönlichkeit mit ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten, die über Erfahrung in der Leitung einer Bauverwaltung und dabei besonders auch in raumplanerischen Fragestellungen verfügt», so Michael Widmer.

Die besondere Herausforderung von Frick liegt – gerade auch für den Bauverwalter – zum einen in der Funktion als Zen­trumsgemeinde. Dazu zählen die Schule mit rund 1000 Schülern, die Stützpunkte von Polizei Oberes Fricktal und Kantonspolizei, die Stützpunktfeuerwehr oder auch die regional strukturierte Gemeindeverwaltung und die Freizeit-Infrastruktur mit Frei- und Hallenbad.

Diese Zentrumsfunktion führt laut Michael Widmer zu «besonderen Herausforderungen in Betrieb und Unterhalt aller Hoch- und Tiefbauten». Dazu gehören auch umfangreiche und grosse Neubau- und Instandhaltungsprojekte mit den dazugehörenden Planungen, die es eng zu führen und zu begleiten gilt.

Zum anderen liegt die Herausforderung in einem starken Wachstum, das Frick in den letzten Jahren an den Tag gelegt hat und das auch in den nächsten Jahren anhalten dürfte. Die Grossüberbauung Lammet bei der Ziegelei Keller dürfte ebenso für einen weiteren Wachstumsschub sorgen wie das Gebiet Blaie beim Oberstufenzentrum Ebnet, wo dereinst eine Wohnsiedlung entstehen wird. Zu den Grossprojekten gehören aber auch die Umgestaltung der Hauptstrasse und die Neugestaltung des Bahnhofbereiches. Die Bauverwaltung verfügt derzeit über 340 Stellenprozente, verteilt auf 4 Personen. Jährlich werden rund 100 Baugesuche bearbeitet. Die Prüfung der Baugesuche macht dabei nur einen kleinen Teil der Arbeit aus. Zudem sind der Abteilung Bau und Umwelt sowohl der kommunale Werkhof als auch das Personal der Hausdienste unterstellt.

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