Die deutsch-schweizerische Energiedienst-Gruppe – das Unternehmen steht unter anderem hinter den Kraftwerken Laufenburg und Rheinfelden – hat im ersten Halbjahr 2019 weniger Strom abgesetzt. Das heisst es im nun veröffentlichten Halbjahresbericht. Der Stromabsatz sank demnach um knapp vier Prozent auf fast 4100 Millionen Kilowattstunden. Anders in der Schweiz: Dort konnte der Stromabsatz an Kunden um fünf Millionen Kilowattstunden gesteigert werden.

Der Betriebsertrag erhöhte sich trotz insgesamt tieferem Absatz um 13 Millionen Euro auf 483 Millionen Euro. Dies unter anderem dank «gestiegenen Grosshandelspreisen» und «höheren Netznutzungspreisen», wie es heisst. «Diese Effekte wirkten sich auf den Betriebsertrag stärker aus als der Absatzrückgang.»

Das betriebliche Ergebnis verringert sich um zwei Millionen Euro gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Dieser Rückgang sei – neben der Bewertungseffekte aus der Pensionsrückstellung Deutschland – vor allem auf höhere Bezugspreise im Stromvertrieb zurückzuführen, heisst es. Diese können erst zeitverzögert im Lauf des Geschäftsjahrs über höhere Endkundenpreise weitergegeben werden. (az)