Gastronomie

«Eine Oase abseits von Hektik und Stress»: Frick bekommt ein neues Café-Bistro

Freuen sich auf das Bistro in der Bank: Marc Jäger und Jacqueline Thommen. twe

Freuen sich auf das Bistro in der Bank: Marc Jäger und Jacqueline Thommen. twe

Mitten in Frick entsteht ein Café-Bistro: Im Raiffeisen-Haus eröffnet Jacqueline Thommen im Dezember das «Piazza».

Der Name ist Programm: «Piazza» heisst das neue Café-Bistro, das Anfang Dezember im Raiffeisen-Haus eröffnet wird, und die Piazza vor dem Gebäude soll zum neuen Treffpunkt von Frick werden. Dafür sorgen will Jacqueline Thommen, die das Café-Bistro führen wird. «Ich freue mich riesig auf die Herausforderung», sagte sie gestern vor den Medien.

Thommen bringt grosse Erfahrungen im Gastrobereich mit: Zusammen mit ihrem Ex-Mann Beat Thommen hat sie während 24 Jahren mehrere Gastronomiebetriebe sowie ein Catering für bis zu 2000 Personen geführt. Beat Thommen hat erst kürzlich einen weiteren Betrieb übernommen: das «Einstein» in Aarau.

Das «Piazza» wird über 40 Plätze im Innenbereich sowie 40 auf der Piazza, «unserem Bijou», verfügen. «Ich will hier eine Oase abseits von Stress und Hektik schaffen», sagt Thommen. An Ideen dazu mangelt es der «Gastronomin aus Leidenschaft» nicht: Weindegustationen, Konzerte, Talk im Bistro, Themenabende, «Fondue im Winter auf der Terrasse» stehen ebenso auf ihrer Eventliste wie ein wöchentliches Apérobuffet. Immer wieder dienstags, so hofft Thommen, trifft man sich auf der Piazza zu Smalltalk, Apéro und Häppchen. «Das Apérobuffet ist dabei im Preis inbegriffen», so Thommen.

Speziell am neuen Betrieb ist, dass er in die Raiffeisenbank integriert ist; die beiden Bereiche fliessen ineinander. «Das Konzept ist neuartig», sagt Bankleiter Marc Jäger, «und das hat beide Seiten vor Herausforderungen gestellt.» So darf etwa der Bistrobetrieb die Kundengespräche akustisch nicht stören und es muss jedem Kunden auf den ersten Blick klar sein, ob er nun mit einem Bankmitarbeiter oder einer der Gastroangestellten spricht. Auch sicherheitstechnisch gab es einige Fragen zu klären, unter anderem, weil das Bistro länger geöffnet hat als die Bank. Im Sommer bewirtet Thommen die Gäste von 8 bis 22 Uhr, im Winter von 8 bis 19 Uhr; sonntags ist das «Piazza» geschlossen. Abends ist das «Piazza» zudem für Events und Bankette buchbar.

Marc Jäger ist überzeugt: «Das Konzept schafft einen Mehrwert für die Region und hat eine Zukunft.» Raiffeisen Schweiz beobachtet auf jeden Fall ganz genau, wie das Bistro-in-Bank-Konzept in Frick anläuft.

Bis zu fünf Mitarbeiter

Führen wird Jacqueline Thommen, die in Rupperswil lebt, das «Piazza» mit vier bis fünf Mitarbeitern. Auf der Karte stehen unter anderem warme Panini, Salate, saisonale Gerichte aus regionalen Produkten und ein täglich wechselndes Pastagericht.

Dass das «Piazza» eine Konkurrenz für die Gastrobetriebe vor Ort ist, weiss Thommen. Sie ist aber überzeugt. «Jeder hat sein eigenes Konzept und seine Nische, in der er Erfolg hat.»

Eröffnet wird das «Piazza» am 3. Dezember. Dann wird auch die Raiffeisenbank zum ersten Mal ihre neuen Räume zeigen. «Wir sind beim Umbau im Zeitplan», freut sich Jäger.

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