Lupfig

Dumm gelötet: Diebe wollen Panzerschrank mit Bunsenbrenner öffnen

Brigitte Jäggi ist frustriert.

Brigitte Jäggi ist frustriert.

Diese Diebe seien einfach blöd sagt Brigitte Jäggi. Einbrecher haben versucht, die 7 Zentimeter dicke Tresorwand mit einem Lötgerät zu öffnen, ohne Erfolg. Dafür richteten sie eine riesen Sauerei im Atelier an. Die Besitzerin ist frustriert.

Die Goldschmiedin Brigitte Jäggi ist frustriert. Einbrecher sind in ihr Atelier in Lupfig eingebrochen.

Sie stiegen über ein Fenster ein und wollten die Überwachungskamera kaputt machen. Das gelang ihnen aber nicht, dafür richteten sie eine riesen Sauerei an.

Einbruchsopfer erzählt

Goldschmiedin Brigitte Jäggi ist frustriert über den Schaden, den zwei Einbrecher in ihrem Atelier angerichtet haben

«Mein Frust ist im Moment sehr gross,» sagt Brigitte Jäggi gegenüber «Tele M1». Sie arbeite nur für sich allein und verdiene ihren Unterhalt, damit sie niemandem zur Last falle.

«Jetzt muss ich dann drei Monate gratis arbeiten um das wieder aufzuholen.»

Nach erstem Auskundschaften, nehmen die Einbrecher ihr Hauptziel ins Visier - einen 150 Kilo schweren, massiven Panzerschrank. Darin sind alle Kostbarkeiten versorgt.

Über eine Stunde am Tresor herumgedoktert

Die beiden Dilettanten haben daraufhin versucht, mit einem simplen Bunsenbrenner, den sie im Atelier gefunden hatten, die 7 Zentimeter dicke Tresortür aufzuschweissen.

«Sie sind etwas dumm gewesen,» sagt Jäggi, «sie haben meine Lötanlage für ein Schweissgerät gehalten.» Darauf hin hätten die beiden Diebe über eine Stunde an ihrem Tresor «herumgenäggeled,» erzählt Jäggi.

Weil es ihnen natürlich nicht gelingt, den Tresor zu öffnen, nehmen sie einige andere Schmuckstücke mit, die weniger gut gesichert waren.

Blutige Anfänger am Werk

Doch schon bei den Eheringen entpuppen sich die beiden als blutige Anfänger.

Bei den Eheringen greifen sie zu Imitationen, die eigentlich den Kunden helfen sollen, sich für ein Modell zu entscheiden.

Als Höhepunkt versuchen die Hobbyräuber den Tresor abzutransportieren. Schnell merken sie jedoch, dass ihnen der Panzerschrank zu schwer ist und so lassen sie ihn stehen.

Gelohnt hat sich der Einbruch bei weitem nicht. Was bleibt ist ein Schaden von rund 30'000 Franken.

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