Kaum ein Hase gleicht dem anderen – die Fricktaler Bäckereien und Konditoreien haben sich für Ostern einmal mehr ins Zeug gelegt. Hinter manch einer Kreation steckt dabei auch eine schöne Geschichte. Markus Kunz von der Bäckerei-Konditorei Kunz in Frick etwa hat die Inspiration für seinen «Wiener Hasen» auf einer Reise durch die österreichische Hauptstadt gefunden.

Isabelle Rohrer von der Rheinfelder Feinbäckerei Rohrer hat ihren Caramelhasen in einer Form gegossen, mit der schon ihr Grossvater Hasen herstellte. Und Lukas Weber von der Bäckerei-Konditorei Weber in Mettauertal hat zu Ehren des ehemaligen Försters André Schraner eigens eine neue Füllung für seine «Nesthöckerli» kreiert.

Schraner habe vor langer Zeit als Läufer für eine Bäckerei gearbeitet. «Nach seiner Pensionierung macht er das jetzt bei uns, nebst seiner Tätigkeit für die Köhlerei. Die Köhlerfüllung ist ihm gewidmet», so Weber.

Platz für neue Ideen

Der Kreativität sind um Ostern kaum Grenzen gesetzt. «Einerseits ist es eine strenge Zeit, andererseits haben wir die Gelegenheit, mal etwas auszuprobieren», sagt Melanie Stocker, Konditorin-Confiseurin bei «Aukofer» in Möhlin. Gleich tönt es bei Gregor Maier von der Bäckerei Maier in Laufenburg. Die Verantwortung für die Hasenproduktion liege dieses Jahr bei der ehemaligen Lehrtochter Jessica Winter. «Es sind tolle Ideen herausgekommen. Das macht uns viel Freude», sagt Maier.

Neue Ideen hat wie jedes Jahr auch Richard Graf von der Confiserie Graf in Rheinfelden ins Sortiment aufgenommen. «Aber natürlich bleiben die Klassiker», sagt er. Einen Klassiker in neuer Variation gibt es bei der Rheinfelder Confiserie Berner: einen Hasen aus weisser Schokolade mit Grüntee-Geschmack.

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