Wahlplakate

Die Wähler lassen sich von den Plakaten nicht beeinflussen

Wahlplakatfront an der Hauptstrasse zwischen Frick und Eiken.

Wahlplakatfront an der Hauptstrasse zwischen Frick und Eiken.

Insgesamt 1100 potenzielle Grossräte lächeln im Aargau seit Wochen breit grinsend von Plakaten. Nun äussern sich Passanten zu den bevorstehenden Wahlen und den Wahlplakaten.

Die Medien berichten nonstop über die Grossratswahlen. Doch was sagen eigentlich Fricktaler Bürger zu den bevorstehenden Wahlen? Viele der befragten Passanten wollten sich nicht äussern und reagierten diesem Thema gegenüber zum Teil genervt. Antworten wie: «Ich kann und will nichts mehr über dieses Thema hören», oder «diese Plakate und Diskussionen hängen mir wirklich zum Hals raus» und auch «Politik liegt mir nicht, da habe ich keine Meinung» waren keine Seltenheit. Der eine oder andere Passant war doch dazu bereit, seinen Standpunkt zu äussern und dazu Stellung zu nehmen.

Plakate im Überfluss

Bei den Bürgern scheinen klassische Informationsquellen wie die Zeitung oder das Radio auf grosse Begeisterung zu stossen. Die praktische Online-Wahlhilfe Smartvote wurde entgegen der Erwartung von keiner der befragten Personen erwähnt. «Ich habe bereits gewählt. Informiert habe ich mich primär durch die Zeitung, aber auch im Radio. Die Plakate, die überall stehen und hängen, sind meiner Meinung nach wirklich übertrieben. Es sind viel zu viele, da blickt man doch gar nicht mehr richtig durch», so Dieter Wunderlin.

Ähnlich äusserte sich auch Jacqueline Lötscher: «Ich habe zwar bisher noch nicht gewählt, aber ich werde es mit Sicherheit noch tun. Ich informiere mich vor allem über die Zeitung und das Internet, manchmal auch übers Radio. Die Menge der Plakate ist sehr gross. Ich lasse mich aber davon keineswegs beeinflussen und achte nur genauer darauf, wenn mir die Person darauf bekannt ist.»

Auch Peter Amslers Meinung über die Wahlplakate fällt nicht gerade positiv aus: «Die meisten Kandidaten auf den Plakaten sind mir völlig unbekannt. Was habe ich denn davon? Ich finde, dass mir das wirklich gar nichts bringt. Ich informiere mich eigentlich ausschliesslich über die Zeitung und habe auch schon meine Stimme für die Grossratswahlen abgegeben.»

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