Laufenburg

Die Schwesterstädte im Fokus der Kamera

Das Filmteam mit Karl W. Moos, Peter Haidacher, Dieter Syga, Gusty Hufschmid, Peter Kaspereit und José Morla (v.l.).

Das Filmteam mit Karl W. Moos, Peter Haidacher, Dieter Syga, Gusty Hufschmid, Peter Kaspereit und José Morla (v.l.).

Filmemacher Gusty Hufschmid und sein Team haben mit den Dreharbeiten zu einem neuen Film über die beiden Schwesterstädte begonnen. Nun suchen sie Interviewpartnern. An Laufenburg hängt Hufschmid aus einem persönlichen Grund: Seine Mutter ist hier aufgewachsen.

Das Filmen des Laufenburger Weihnachtsmarktes links- und rechtsrheinisch war der erste Streich der Filmcrew. Der zweite folgt sogleich: Am 16. Januar um 11 Uhr wird mithilfe eines grossen Krans der neue Steinway-Flügel des Fördervereins Kultur im Schlössle e. V. vor laufender Kamera in den Schlössle-Saal gehievt.

Der Bad Säckinger Filmemacher Gusty Hufschmid arbeitet mit seinem Team am neuen Film 2019 für die beiden Städte Laufenburg. Zielsetzung des neuen Filmprojekts ist es, die Doppelstadt in den Bereichen Geschichte, Kultur, Tradition, Sport und Tourismus, aber auch als Wirtschaftsstandort mit all seinen Facetten prominent zu präsentieren.

Für seine Verdienste durch seine Filme hat der Landkreis Waldshut Gusty Hufschmid im vergangenen Jahr mit einer Urkunde ausgezeichnet. Bei dieser Veranstaltung entstand auch die Idee, nach genau zehn Jahren für 2019 einen neuen Film über die beiden Schwesterstädte zu produzieren. «Laufenburg hat sich verändert. Auch die Aufnahmetechnik hat im Vergleich zum letzten Film von 2009 enorme Fortschritte gemacht», sagt Gusty Hufschmid. Er nennt als Beispiel das neue breitere Format 16:9, die erhebliche Entwicklung bei der Kameratechnik und die neuerdings möglichen Luftaufnahmen mit der Kameradrohne. «Diese Perspektiven Laufenburgs von oben hat noch keiner gesehen», kündigt der Filmemacher an.

Bei einer Zusammenkunft mit Bürgermeister Ulrich Krieger, Stadtammann Herbert Weiss, Celina Eckert von der deutschen Tourismusabteilung und Monika Wissler vom Tourismusbüro auf Schweizer Seite klopften die beiden Schwesterstädte die Filmpläne fest. Auf Schweizer Seite hat Herbert Weiss potenzielle Sponsoren bereits angeschrieben. Denn die professionelle Produktion mit einem sechsköpfigen Filmteam ein ganzes Jahr lang ist mit einigen Kosten verbunden. Auf der deutschen Seite ist man ebenfalls bemüht, Partner für das Filmprojekt zu finden.

Der nächste grössere Filmtermin wird die offizielle Übergabe des neuen Steinway-Flügels am 20. Januar um 17 Uhr im Schlössle sein. Als musikalischer Gast kommt der Pianist Adrian Oetiker von der Musikhochschule München. Bei der Laufenburger Fasnacht beidseits des Rheins sind die Kameraleute dann ebenfalls im Grosseinsatz.

Interviewpartner gesucht

Termine allein sollen den Film aber nicht ausmachen. Gusty Hufschmid sucht bekannte und unbekannte Interviewpartner, denn möglichst viele Menschen sollen zu Wort kommen. Er wartet auch auf Wünsche, was im Film vorkommen soll und will die Vereine «stark berücksichtigen». Hufschmid ist unter den Nummern 0049 7761 13 55, und 0049 1743 29 58 19, sowie via Mail an info@videokomplett.de erreichbar. An Laufenburg hängt der Bad Säckinger Filmemacher aus einem ganz persönlichen Grund: Seine Mutter ist im Schweizer Laufenburg aufgewachsen.

Am Ende der Dreharbeiten wird Hufschmid an seinem Schneidetisch sitzen und eine Herkulesarbeit vor sich haben: Aus Hunderten Stunden Filmmaterial soll ein Profifilm mit gut 70 Minuten Laufzeit entstehen. Es ist die 13. Filmproduktion seit 2008. Wer die Entwicklung der Aufnahmearbeiten verfolgen und die ersten Szenen sehen will, kann dies auf Hufschmids Facebook-Seite tun. Ende November/Anfang Dezember 2019 soll der Film der Öffentlichkeit vorgestellt werden. (AZ)

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