Möhlin

Die alte Ballonhalle hat nun endgültig ausgedient

Historischer Spatenstich: Der TC Möhlin baut für rund 2 Millionen Franken eine neue Tennishalle an der Bata-Strasse. Ach

Historischer Spatenstich: Der TC Möhlin baut für rund 2 Millionen Franken eine neue Tennishalle an der Bata-Strasse. Ach

Nach vierjähriger Planungsphase ist endlich Land in Sicht: An der Bata-Strasse in Möhlin darf der 1964 gegründete Tennisclub eine neue Halle bauen, um auch ganzjährig und wetterunabhängig seinen beliebten Sport betreiben zu können.

Am Freitagabend war Spatenstich für das knapp 2 Millionen Franken kostende Projekt. Für Präsident Peter Lüscher und seine engagierten Mitstreiter ein Meilenstein in der Geschichte des TC, der damit nicht nur seine bislang schon erfolgreiche Jugendarbeit stärken möchte, sondern darüber hinaus auch eine Halle realisiert, die modernste Infrastruktur aufweist, auch anderen einheimischen Vereinen zur Verfügung steht und bei Bedarf sogar für grössere Anlässe wie Ausstellungen oder Versammlung genutzt werden darf.

Das Kribbeln ist da

Um die Finanzierung sicherzustellen, gründete der TC die Genossenschaft Court Cube, die beispielsweise mit Unternehmen aus der Region «attraktive und langfristige Partnerschaften» eingegangen ist, wie Genossenschaftssekretär Stefan Schwörer erläutert. Im Übrigen flossen neben zahlreichen Spenden auch 250'000 Franken aus dem Sporttoto-Fonds des Kantons Aargau. Das Land selbst stellte die Einwohnergemeinde Möhlin für fünfzig Jahre im Baurecht zur Verfügung und verzichtet, ganz im Sinne von kommunaler Sportförderung, in den ersten fünf Jahren auf Zinszahlungen.

«Ein grossartiges Entgegenkommen», freut sich TC-Präsident Peter Lüscher und räumt kurz vor den Spatenstichen ein, «schon ein Kribbeln» zu verspüren. «Am Dienstag nach Ostern gehts los, auf jenen Augenblick haben alle gewartet», deutet er auf einen markanten Zeitpunkt. Unter Leitung der Winter Architekten AG aus Münchwilen steht dann die Bauphase an. Der ehrgeizige Terminplan sieht vor, dass bereits im Oktober nach den diesjährigen Herbstferien alles fertig ist.

Der Präsident lässt keine Zweifel offen: «Wir investieren, um eine erfolgreiche Zukunft sicherzustellen.» Die bedeutet, dass künftig zwei Hallenplätze und drei im Freien zur Verfügung stehen. Im angegliederten neuen Clubhaus gibt es dann die sanitären Anlagen, Garderoben sowie einen kleinen Restaurant-Betrieb.

Der für die Vermarktung zuständige Hansruedi Berger hofft, ebenso wie Vorstandsmitglied Urs Winistörfer, auf «gute Platzbuchungen» für die nächste Wintersaison, nachdem die alte zwanzigjährige Ballonhalle endgültig ausgedient hat.

Derzeit bestreiten 15 Junioren- und Aktivmannschaften mit rund 70 lizenzierten Akteuren den allgemeinen Spielbetrieb.

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