Mumpf

Der Weg ist in alle Richtungen offen

Zukunft Gemeinden mittleres Fricktal: In Mumpf lassen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppen informieren

Zukunft Gemeinden mittleres Fricktal: In Mumpf lassen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppen informieren

Mit dem Projekt «Die Zukunft Gemeinden mittleres Fricktal» soll abgeklärt werden, ob der Ist-Zustand auch in den nächsten Jahren genügt, ob eine engere Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus Sinn macht.

Sie wollen mehr über ihre Zukunft wissen. Das haben die Stimmberechtigten der Gemeinden Stein, Mumpf, Obermumpf und Schupfart bereits an ihren Gemeindeversammlungen im Dezember 2011 bestätigt. Damals haben sie dem Projektierungskredit mit Mandatserteilung von je 42 400 Franken zugestimmt. Mit dem Projekt «Die Zukunft Gemeinden mittleres Fricktal» soll abgeklärt werden, ob der Ist-Zustand auch in den nächsten Jahren genügt, ob eine engere Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus Sinn macht oder ob allenfalls gar ein Zusammenschluss von zwei, drei oder aller vier Gemeinden der beste Zukunftsweg ist. Acht Arbeitsgruppen mit je acht Mitglieder werden nun mit den Abklärungen beginnen.

Am Montagabend erläuterte Projektleiter Markus Leimbacher an der Kick-off-Verantaltung in Mumpf den Mitgliedern dieser acht Arbeitsgruppen ihre Aufgaben. Jede FAG nimmt sich einem relevanten Themenbereich an. Die insgesamt 64 Mitarbeitenden haben nun ein Jahr Zeit, um die an sie gestellten Aufgaben zu erledigen. Nebst der Aufnahme des Ist-Zustandes, soll geprüft werden, wo weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeiten zwischen den Gemeinden bestehen. Ebenso gilt es, die Vor- und Nachteile eines allfälligen Zusammenschlusses aufzuzeigen. Zuhanden der Projektleitung formulieren die Arbeitsgruppen abschliessend ihre Anträge.

Zusammenarbeit oder Fusion?

Die Projektleitung, bestehend aus Markus Leimbacher, den Gemeindeammännern Jürg Müller (Mumpf), Peter Deubelbeiss (Obermumpf), Bernhard Horlacher (Schupfart) und Hansueli Bühler (Stein), Markus Urech vom Kanton, Kommunikationsverantwortlicher Ruedi Leder und Jacqueline Stefani (Sekretariat) werden dann die weiterführenden Schritte vorbereiten. Zeigen die Abklärungen der FAG in Richtung stärkerer Zusammenarbeit, können die entsprechenden Verträge bereits per 2014 ausgearbeitet werden. Läge die bestmögliche Zukunft in einem Zusammenschluss, wäre ein solcher, vorbehaltlich der Zustimmung der Gemeindeversammlungen, per 2016 realisierbar.

Noch steht kein richtungsweisender Weg fest. «Halten Sie den Fokus von Anfang an offen», empfahl denn auch Projektleiter Markus Leimbacher den Arbeitsgruppen. Leimbacher betonte zudem, dass der Kontakt mit anderen Gruppen nicht nur erwünscht, sondern auch notwendig sei. Hilfestellungen bekämen die Arbeitsgruppen bei Bedarf jeweils auch von der Projektleitung. So könne auf den reichen Erfahrungsschatz von Markus Urech vom Kanton gezählt werden oder die vermittelnde Funktion -- sollte einmal etwas ins Stocken geraten - von Kommunikationsfachmann Ruedi Leder.

Es gibt viel zu tun

Die nächsten zwölf Monate befassen sich die Mitglieder der Facharbeitsgruppen mit einem reich befrachteten Aufgabenprogramm. Dazu gehört, dass sie bei ihren Abklärungen unter anderem die finanziellen, die personellen wie auch die räumlichen Konsequenzen erarbeiten. Es gibt auf jeden Fall noch viel zu tun, bis die Schlussberichte der einzelnen FAG der Projektleitung eingereicht werden und von dieser zu einem wegweisenden Dokument zusammengeführt werden kann. (sh)

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