Fricktal

Der Narren-Countdown läuft – bis zur Fasnacht geht's noch vier Wochen

Ein Höhepunkt der Laufenburger Städtlefasnacht ist der grenzüberschreitende Umzug durch die Altstadt, der dieses Jahr am 23. Februar stattfindet.

Ein Höhepunkt der Laufenburger Städtlefasnacht ist der grenzüberschreitende Umzug durch die Altstadt, der dieses Jahr am 23. Februar stattfindet.

Knapp ein Monat vor dem 1. Faisse laufen die Vorbereitungen in den Fricktaler Fasnachtshochburgen auf Hochbetrieb.

Kostüme, Konfetti-Regen, Guggenmusik: In knapp vier Wochen ist 1. Faisse, der Beginn der fünften Jahreszeit. Um ein buntes Programm auf die Beine zu stellen, geben die Fricktaler Narren bereits kräftig Gas.

So auch die Fotzelschnitten, die am 12. Februar mit einer fünftägigen Vorfasnachtsveranstaltung in dem Violahof den Startschuss in Kaiseraugst setzen. Das komödiantische Bühnenprogramm umfasst ein Schauspiel, gepaart mit Schnitzelbänken und Guggenmusik.

Seit November laufen die Proben. «Ab Montag erhöhen wir unsere Probefrequenz», sagt Fotzelschnitten-Obmann Benjamin Bürgi. «Die Pointen müssen schliesslich sitzen.» Der Vorverkauf für die fünf Vorstellungen startet am 25. Januar. «Da muss man schnell sein», sagt Bürgi. So waren in den beiden letzten Jahren bereits am ersten Verkaufstag alle Karten vergriffen.

Ein besonderes Ereignis steht für die Fasnachtzunft Ryburg an. Am 15. und 16. Februar richtet sie in Möhlin das 54. internationale Treffen der Vereinigung Hochrheinischer Narrenzünfte aus. Es werden knapp 70 Zünfte und Gruppen am Umzug durch das Dorf teilnehmen.

«Wir erwarten 2000 Narren und zwischen 10000 und 15000 Zuschauer für den grossen Umzug», sagt Säckelmeister Oliver Weiss. Zwar sei mit dem Grossevent ein Zusatz-Aufwand verbunden, jedoch überwiege die Freude, dass man die Narren vom Hochrhein bei sich begrüssen könne.

Die Altstadt fest in Narrenhand

Am 20. Februar – am 3. Faisse – wird um 17 Uhr die grenzüberschreitende Städtlefasnacht in Laufenburg auf dem Marktplatz offiziell eröffnet. Ein Höhepunkt ist das grenzüberschreitende Open-Air-Gugge-Festival am 21. Februar. Rund 40 Guggenmusiken sorgen auf fünf Bühnen für Stimmung. Mehrere tausend Besucher verwandeln die Altstadt in ein närrisches Dorf.

«Im November gab es die erste Sitzung, in der die notwendigen Konzepte – etwa Sicherheit, Veranstaltungszeiten und Parkplatz-Regime – für die Bewilligung besprochen wurden», sagt Michael Schmid vom OK.

Mit den Planungen ist das OK auf Kurs. Einzig Sorgen macht Schmid derzeit der grosse Kran, der vor dem «Roten Löwen» am Marktplatz steht. «Wir hoffen, dass dieser bis zur Städtlefasnacht verschwunden ist, weil dort eine grosse Bühne für die Guggenmusik zu stehen kommt.»

Neu an der Städtlefasnacht ist, dass auf Einweg-Geschirrverzichtet wird und nur noch Getränkebecher mit Depot herausgegeben werden. «Damit wollen wir erreichen, dass es weniger Müll gibt», so Schmid.

Bereits eifrig am Dichten ist Anita Schraner aus Laufenburg, die mit der Schnitzelbank-Gruppe Salm-Tratschä von Lokal zu Lokal ziehen wird. Sobald Text und Musik stehen, zeichnet sie die Figuren. «Hierfür nehme ich mir sogar frei.» Schliesslich will sie das Publikum mit den Zeichnungen zum Lachen bringen.

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Autor

Dennis Kalt

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