Kaisten
Der Gemeinde Kaisten liegt die offene Jugendarbeit am Herzen

Über 30 Teilnehmer diskutierten am Samstag in Kaisten am dritten Teil der Bedarfserhebung zur Jugendarbeit. Die Gespräche waren intensiv und interessant.

Patricia Streib
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In den einzelnen Gruppen fanden rege Unterhaltungen statt.pst

In den einzelnen Gruppen fanden rege Unterhaltungen statt.pst

In Kaisten weiss man schon längst, wie wichtig die Lebensphase Jugend ist, gilt es doch Selbstverantwortung zu übernehmen, sich für einen Beruf zu entscheiden und nicht zuletzt vom Elternhaus zu lösen. Um die jungen Erwachsenen dabei bestmöglichst zu begleiten, wurde mit grosszügiger Unterstützung des Kanton eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Am Samstag fand der vorerst letzte der drei Teile statt.

Durchgeführt wird die Bedarfsanalyse von der Jugendkommission (Marco Zaugg, Valmir El Shani, Dani Müller, Willy Burkhalter, Sandra Schmid, Svenja Guyer, Florian Blaser) und Projektleiter Arsène Perroud, der auch die samstägliche Veranstaltung leitete. Nachdem im Vorfeld bereits ein Workshop mit Jugendlichen und Interviews mit 16- bis 18-Jährigen durchgeführt worden waren, waren zu diesem dritten Teil Erwachsene und Schlüsselpersonen eingeladen worden, um möglichst viel Wissen und Meinungen zusammenzutragen.

Die knapp drei Dutzend Mitwirkenden waren zum einen Jugendliche selbst, die sowohl der Jugendkommission angehören und denen es ein Anliegen ist, das Geschehen aktiv mitzugestalten und denen es Spass macht, sich zu engagieren und etwas zu bewirken. Zum anderen waren neben Vertreter der Behörden und Vereinen auch Eltern anwesend, denen vor allem am Herzen liegt, Orte und Räumlichkeiten zu schaffen, wo die jungen Erwachsenen ihre Bedürfnisse leben dürfen.

Der rund vierstündige Anlass wurde nach dem Prinzip des «World Cafés» abgehalten. In dreissigminütigen Blöcken wurden in Sechsergruppen, wobei der Gastgeber immer derselbe blieb, die übrigen Mitglieder aber jeweils für die folgende Runde neue durchmischt wurden verschiedene Fragen erörtert und Meinungen zusammengefasst. Die ersten beiden Blöcke waren auf die Vergangenheit gerichtet. So wurde gefragt, welche Trends und Entwicklung in Bezug auf die Jugend und den Umgang mit Jugendlichen in der Region festgestellt werden. Die Blöcke Nummer drei und vier fokussierten dann auf die Zukunft. In der Schlussrunde wurden die Zusammenfassungen präsentiert. Die Öffentlichkeit wird über die Ergebnisse und das weitere Vorgehen laufend informiert werden.