Mumpf

Das Wasser war am diesjährigen Zweibrückenschwimmen wärmer als die Luft

Mit die ersten Schwimmer, die sich am Zweibrückenschwimmen in den Rhein wagten, waren vier «Wassernixen» (im Bild von links): Irmgard Rolli, Sonja Kirschner, Heike Baumgartner und Marion Andritter. Im Bild hinten: Daniel Winter, OK-Präsident des Zweibrückenschwimmens. Bild: Charlotte Fröse

Mit die ersten Schwimmer, die sich am Zweibrückenschwimmen in den Rhein wagten, waren vier «Wassernixen» (im Bild von links): Irmgard Rolli, Sonja Kirschner, Heike Baumgartner und Marion Andritter. Im Bild hinten: Daniel Winter, OK-Präsident des Zweibrückenschwimmens. Bild: Charlotte Fröse

130 Teilnehmende erlebten unerwartete Temperaturunterschiede am internationalen Rheinschwimmen zwischen Bad Säckingen und Mumpf.

«Lufttemperatur 18 Grad, Wassertemperatur 23 Grad, leichter Regen mit Aussicht auf Wetterbesserung, kein Hochwasser, die Sicherheitsmassnahmen können eingehalten werden, der beliebte Schwimmanlass wird durchgeführt», so lauteten die Infos am Samstagvormittag zum beliebten Zweibrückenschwimmen, dem internationalen Rheinschwimmen für jedermann zwischen Bad Säckingen und Mumpf, das in diesem Jahr zum 34. Mal stattfand.

Erste Schwimmer noch von oben und unten nass

«Es ist sehr gut gelaufen, es gab keine Zwischenfälle», freute sich OK-Präsident Daniel Winter von der SLRG Sektion Fricktal am Nachmittag. Erfreulich sei gewesen, dass sich das Wetter bis zum Mittag doch noch besserte und die Sonne schien, betonte Winter. Rund 130 Personen liessen sich vom eher nassen Wetter nicht abschrecken und nahmen an dem beliebten Anlass teil. Bei sehr guten Wetterverhältnissen wurden in den vergangenen Jahren schon über 400 Schwimmer registriert.

Die ersten Schwimmer, die gegen 11 Uhr in den Rhein stiegen, wurden noch von oben und von unten nass. Irmtraud Rolli aus Albbruck, die zum ersten Mal am Rheinschwimmen teilnahm, schreckte dies, wie etliche andere Schwimmer, nicht ab. «Nass wird man sowieso», so ihr Kommentar. Felix und Bernd Wagner, die aus Frankfurt stammen und in Bad Säckingen auf Besuch weilen, sind erst kürzlich auf den Anlass aufmerksam geworden und wollten sich die neue Erfahrung im Rhein zu schwimmen nicht entgehen lassen, wie sie erzählten. Etliche der Teilnehmer, die aus der Region von beiderseits des Rheins, aber auch von weiter her kommen, sind keine Neulinge in Sachen Rheinschwimmen, und wenn es geht, sind sie am Zweibrückenschwimmern immer wieder mit dabei, wie die Organisatoren berichten.

Erneut waren über 60 Helfer im Einsatz

Die SLRG Sektion Fricktal und die DLRG Ortsgruppe Bad Säckingen organisierten wieder gemeinsam den Anlass und sorgten dafür, dass alle Schwimmer die rund 3,5 Kilometer lange Strecke sicher bewältigen konnten. Die Sicherheit der Schwimmer steht bei diesen Anlässen immer an erster Stelle, wie OK-Mitglied Walter Rech betonte. Und so waren wieder an die 60 Helfer im Einsatz. Mit dabei waren das THW Bad Säckingen, die Feuerwehren Bad Säckingen und Wehr (Abteilung Öflingen), das Deutsche Rote Kreuz Bad Säckingen, die DLRG Ortsgruppen aus Bad Säckingen, Rheinfelden, Waldshut-Tiengen sowie Weil am Rhein und die SLRG Sektion Fricktal. Der Pontonierfahrverein Mumpf war für den Boottransfer der Schwimmer zum Startplatz unterhalb des Kraftwerks in Bad Säckingen zuständig. Mit im Einsatz war auch das OK-Team mit vielen Helfern.

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