Magden

Bäuerin droht Aargauer Polizei in E-Mails – und wird freigesprochen

Bäuerin bedroht Behörden

Bäuerin bedroht Behörden

Die Landwirtin fiel bereits wegen Verstösse gegen das Tierschutzgesetz auf. Am Mittwoch stand sie wegen versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden vor Gericht. Es wird vermutet, dass sie an Wahnvorstellungen leidet. Deshalb wurde sie freigesprochen.

Eine Bäuerin aus Magden schreibt dem deutschen Bundeskriminalamt offenbar wöchentlich mehrere Mails – dabei hat sie auch Drohungen gegen die Aargauer Polizei ausgesprochen. Die 57-Jährige stand am Mittwoch vor Bezirksgericht.

Die Bäuerin aus Magden war bereits im Visier der Behörden. Vor allem wegen Zuwiderhandlungen gegen das Tierschutzgesetz ist die 57-Jährige schon vor Gericht gestanden und wurde auch schon dafür mit einer Geldbusse verurteilt. Der Vorwurf damals: Ungepflegte Tiere und solche, die ihr immer wieder ausbüxen. Auch eine Verurteilung wegen Verstoss gegen das Verkehrsgesetz hat sie bereits am Hals.

Am Mittwoch stand die Bäuerin aber wegen eines anderen Delikts vor Bezirksgericht, wie Tele M1 berichtet: Sie hätte in E-Mails ans deutsche Bundeskriminalamt Drohungen gegen die Aargauer Polizei ausgesprochen. Die Frau schreibt offenbar mehrmals wöchentlich Mails ans deutsche Bundeskriminalamt, um diese über international gesuchte Terroristen zu informieren. Sie könne mit Pendeln herausfinden, wo sich diese befänden. Das Bezirksgericht hat die Frau nun vom Tatbestand der versuchten Drohung freigesprochen. Grund: Sie leide offenbar an anderen wahnhaften Störungen. (fam)

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