Sulz

Aargauer Tierfreund steckt in Geldnot – sein Gnadenhof steht kurz vor der Zwangsräumung

Gnadenhof in Sulz muss geräumt werden

René Schlenker im Beitrag von "Tele M1".

René Schlenker betreibt in Sulz einen Gnadenhof mit rund 40 alten und kranken Tieren. Nun steht die Zwangsräumung kurz bevor.

Seit über 30 Jahren kümmert sich René Schlenker um alte und kranke Tiere, seit 12 Jahren auf dem Gnadenhof in Sulz. Dort verbringen derzeit 40 Tiere die letzten Jahre ihres Lebens. Jetzt steckt der Tierfreund in Geldnot. Er kann sein Hauszins von 500 Franken seit längerem nicht mehr bezahlen. Mittlerweile gehört es der Bank. Nun kommt es zur Zwangsräumung – in zwei Tagen muss er draussen sein. Schlenker sagt zum Regionalsender Tele M1: "Ich habe keinen Ort, an den ich mit meinen vielen Tieren gehen kann."

Die Probleme nahmen mit einem schlimmen Arbeitsunfall ihren Lauf. Schlenker fiel ins Koma. Die Ärzte rechneten mit dem Schlimmsten. Doch der Lastwagenchauffeur erholte sich – erhielt dann allerdings vom Arbeitgeber die Kündigung. Mit 59 Jahren stand er auf der Strasse, fand keinen Job mehr und ist heute finanziell ruiniert. Diverse Tierschutzorganisationen spenden ihm das Futter für seine Tiere.

Schlenker hofft, dass sich alles zum Guten wendet: "Das ist mein ganz grosser Weihnachtswunsch." Eines ist für ihn klar: Von seinen alten und gebrechlichen Tieren trennt er sich nicht. (mwa)

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