Schweizer Meisterschaft
Wohler Töffrennfahrer: David Ludin strebt den Meistertitel an

Der 29-jährige Töffrennfahrer David Ludin aus Wohlen will 2018 durchstarten. 2017 wurde er bereits Vizemeister, dieses Jahr soll es der Titel werden. Die Saison startet am 31.März auf dem Red Bull Ring in Spielberg.

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David Ludin will nächstes Jahr in der Schweizer Motorradmeisterschaft vorne mitmischen.

David Ludin will nächstes Jahr in der Schweizer Motorradmeisterschaft vorne mitmischen.

zvg

Bescheiden gibt er sich nicht gerade: «2018 will ich durchstarten und an der Schweizer Meisterschaft in der Kategorie Superbike 1000 den Titel holen», sagt der Wohler Töffrennfahrer David Ludin (29).

Doch was er sagt, ist irgendwie logisch: 2017 ist der 1,92 Meter lange Spätzünder in seine erste Töffrennsaison überhaupt gestartet und hat auf Anhieb den Vizemeistertitel geholt. Das nächste Saisonziel kann somit nur der Titel sein.

«Ich investiere allein für die Trainings rund 12 000 Franken» Zielstrebig: David Ludin will Meister werden — jeden möglichen Franken steckt er dabei in die Rennerei.

«Ich investiere allein für die Trainings rund 12 000 Franken» Zielstrebig: David Ludin will Meister werden — jeden möglichen Franken steckt er dabei in die Rennerei.

Auf die Saison, die am 31. März auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg beginnt, hat er sich akribisch vorbereitet. Er selber ist in Topform, hat Kondition gebüffelt wie nie zuvor und auf 78 Kilo abgespeckt.

Neuer Töff, gleiches Team

Neu ist auch sein Töff: «Meine BMW 1000 RR hat deutlich mehr Elektronik als die letztjährige Maschine. Das Fahrwerk schluckt kleine Unebenheiten auf der Piste besser und es lässt sich besser abstimmen», erklärt der Pilot. Dafür, dass der Töff gut läuft und optimal auf der Rennstrecke liegt, sorgt auch dieses Jahr das ASR Racing Team von Adrian Schwegler und Thomas Kunz aus Niederwil.

Als Folge einer Verletzung nach einem Sturz im Juni 2017 musste sich David Ludin im Oktober die linke Schulter operieren lassen. Zehn Wochen später hat er Ende Dezember in Jerez bereits das Training auf dem Töff aufgenommen und erstaunliche schnelle Zeiten in den Asphalt gebrannt.

Weitere vier Tage auf dem Töff trainiert hat er in Jerez am vergangenen Wochenende. Vom 15. bis 17. Februar geht es für drei Tage nach Valencia und im März für ebenfalls drei Tage nach Misano.

Das kostet Geld: «Ich investiere allein für die Trainings rund 12 000 Franken», sagt Ludin. Er arbeitet nach wie vor in einem 100-Prozent-Job und steckt jeden möglichen Franken in die Rennerei. Unterstützt wird er auch von seiner Familie und verschiedenen Sponsoren. Hauptsponsoren sind diese Saison die beiden Wohler Firmen Auto Kunz AG und Andy Ludin Augenoptik. (az)

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