Sarmenstorf
Stammtisch-Premiere mit Gemeinderat noch etwas verhalten

Im Restaurant Kreuz mischte sich der Gemeinderat unters Volk. Letzteres war leider nicht eben zahlreich vertreten.

Toni Widmer
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Die Behörde am Stammtisch: Gemeindeammann Bruno Winkler, Vizeammann Meinrad Baur, Gemeinderätin Lucia Ambühl (links, von links), Gemeinderat Matthias Baur (rechts) mit Gästen im Restaurant Kreuz. Toni Widmer

Die Behörde am Stammtisch: Gemeindeammann Bruno Winkler, Vizeammann Meinrad Baur, Gemeinderätin Lucia Ambühl (links, von links), Gemeinderat Matthias Baur (rechts) mit Gästen im Restaurant Kreuz. Toni Widmer

Toni Widmer

«Wir haben für dieses Jahr zwei solche Anlässe geplant und schauen jetzt mal, ob das Bedürfnis dafür vorhanden ist», erklärte der Sarmenstorfer Gemeindeammann Bruno Winkler am erstmals durchgeführten Gemeinderats-Stammtisch im Restaurant Kreuz.

Der Start war verhalten, die Runde in der Beiz recht klein. Neben Bruno Winkler (seit 10 Jahren Gemeinderat, seit 4 Jahren Ammann) waren auch Vizeammann Meinrad Baur (12 Jahre in der Behörde), Gemeinderätin Lucia Ambühl (8 Jahre) und Gemeinderat Matthias Baur (4 Jahre) vertreten. Dieses Quartett wird auch für eine nächste Amtsperiode kandidieren, wie es bereits vor ein paar Wochen bekannt gegeben hat. Karl-Heinz Graf, der im Herbst nicht mehr antritt, konnte wegen einem Spitalaufenthalt nicht dabei sein. Vom Stammtisch aus wurde ihm gute Besserung gewünscht.

Den Puls der Leute spüren

Die Sarmenstorfer Gemeinderätin und Gemeinderäte sind oft an Veranstaltungen im Dorf präsent. Wieso noch zusätzlich ein Stammtisch? «Wir glauben, dass sich an einem solchen Anlass der Puls der Leute besser fühlen lässt. Wir möchten uns noch vermehrt mit der Bevölkerung austauschen und so erfahren, was wir in ihren Augen gut machen und wo wir allenfalls den Hebel noch ansetzen müssen», erklärten die Behördenmitglieder unisono.

Die Stimmung im Dorf erachten sie als gut, den Umgangston zwischen Bürger und Behörden auch. «Grundsätzlich wird hier auf der sachlichen Ebene diskutiert. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, aber damit muss man leben», sagte Bruno Winkler. Gut sei das Verhältnis auch im Gremium: «Wir diskutieren oft hart in der Sache, aber der Respekt vor der Meinung und der Arbeit der anderen ist stets vorhanden. Das macht die Zusammenarbeit angenehm», erklärte Lucia Ambühl.

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