Muri
Sanierung Kreisel Muripark: Am Wochenende ist das Zentrum gesperrt

Von Freitagabend bis Montagmorgen muss das Zentrum von Muri umfahren werden. Trotz Vollsperrung des Kreisels Muripark bleibt der Zugang zu den umliegenden Ladengeschäften und Gewerbebetriebe gewährleistet.

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Für ein Wochenende keine Durchfahrt: Der Kreisel Muripark wird fertiggestellt. ES

Für ein Wochenende keine Durchfahrt: Der Kreisel Muripark wird fertiggestellt. ES

Eddy Schambron

Das Zentrum von Muri wird an diesem Wochenende, sofern das Wetter mitspielt, vorübergehend für den Durchgangsverkehr gesperrt. Er wird grossräumig umgeleitet, weil für die Belagssanierung des Kreisels Muripark eine Vollsperrung vom Freitag, 18.30 Uhr bis Montag, 5 Uhr notwendig wird. Für die Busse werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Bei schlechtem Wetter verschiebt sich die Vollsperrung um eine Woche, wie die Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) den Anstössern und Rettungsdiensten schreibt. Die Vorbereitungsarbeiten für den neuen Turbokreisel in Muri konnten unter Verkehr durchgeführt werden. Das Einbringen des Belages ist aber nur mit einer Vollsperrung möglich. Die Zufahrten zu Coop Muripark, Post, Raiffeisenbank auf der einen Seite sowie Papeterie Huber, Geschäftshaus am Kreisel, Agrola-Tankstelle, RS Computer, Multipizza sowie Grolimund AG auf der anderen Strassenseite bleiben allerdings gewährleistet.

Die Querungsbereiche für Fussgängerinnen und Fussgänger sind in allen Richtungen sichergestellt. «Im Zusammenhang mit der Sperrung ist die Zufahrt des öffentlichen Busses bis zum Bahnhof Muri nicht gewährleistet», hält das BVU weiter fest. Im Bereich der Verzweigung Eggstrasse/Zürichstrasse werde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Haltestellen beim Kreisel und Luzernerstrasse sind in dieser Zeit aufgehoben; die Postauto Schweiz AG wird an den betroffenen Bushaltestellen entsprechende Informationen bereithalten.

Zusätzliche Fahrspur im Kreisel

«Die Bauarbeiten verursachen Emissionen und Behinderungen. Alle am Bau Beteiligten achten darauf, die Unannehmlichkeiten gering zu halten», verspricht das BVU. Die sehr kurze und intensive Bauzeit bedinge zudem Nacht- und Sonntagsarbeiten.

Die neue Kreiselfahrbahn ist künftig so aufgeteilt, dass eine zusätzliche Fahrspur im Kreisel selbst entsteht. Das bringt, wie Marius Büttiker, Leiter Sektion Strasse 2 beim BVU bei der Präsentation ausführte, eine Leistungssteigerung von bis zu 15 Prozent. Bei durchschnittlich 14 000 Fahrzeugen pro Tag auf der Aarauer- und Luzernerstrasse sowie 10 000 Fahrzeugen auf der Zürcherstrasse eine wesentliche Verbesserung.

Die bestehenden Fussgängerübergänge bleiben, alle mit einer Mittelinsel als Querungshilfe, bestehen. Gewährleistet bleiben die Versorgungsroute für den Schwerverkehr sowie die Anbindung an das Radwegnetz. Die Kosten belaufen sich auf rund 610 000 Franken. Muri übernimmt 49 Prozent, der Kanton 51 Prozent. Die Kosten der Beleuchtung von 16 000 Franken werden durch die Gemeinde finanziert.