Muri
Frühlingsüberraschung: Oberstufenschüler bringen mit ihren Bärli Seniorenaugen zum Strahlen

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundar-Realschule Muri haben sich für die Bewohner der Murianer Seniorenzentren etwas Spezielles für den Frühling ausgedacht. Sie beschenkten sie mit selbst gebastelten Waschlappen-Bärli.

Andrea Weibel
Merken
Drucken
Teilen
Murianer Oberstüfler haben Waschlappen-Bärli für die Bewohner der Seniorenresidenzen gebastelt. Diese Seniorin ist sichtbar gerührt.

Murianer Oberstüfler haben Waschlappen-Bärli für die Bewohner der Seniorenresidenzen gebastelt. Diese Seniorin ist sichtbar gerührt.

zvg

Sie sind bunt, praktisch und eine Freude für alle Beteiligten: 32 Schülerinnen und Schüler der Sekundar-Realschule (Sereal) Muri haben Waschlappen-Bärli gebastelt. Die Idee kam von Andrea Bütler, Lehrerin der Sereal. Doch das Allerschönste an den Bärli sind nicht sie selbst, sondern der Grund, wofür sie gebastelt wurden: Sie sind ein Frühlingsgeschenk für die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterswohnheims St.Martin und der Pflegimuri.

«Die Idee entsprang aus dem Geschenk-Bärli, das ich zu Weihnachten einer Bekannten ins Altersheim Villmergen brachte», berichtet Andrea Bütler. «Als die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner die kleine Überraschung sahen, erblickte ich lauter strahlende Augen. Dies motivierte mich, die Heimbewohner in Muri zu überraschen.»

Wegen Corona durften sie die Geschenke nicht selber überbringen

Um nicht die ganze Arbeit selber stemmen zu müssen, holte die Sereal-Lehrerin ihre Schüler mit ins Boot. «Einige freuten sich ausgesprochen, da sie ihr Praktikum im Pflegeheim absolvieren werden. Motiviert werden mussten die Helfer nie.» Andrea Bütler beeindruckte es, wie sehr sich die Jugendlichen bemühten, die Bärli korrekt und schön auszuführen. «Die Schüler wiederum freuten sich riesig, die kleine Überraschung den Bewohnerinnen und Bewohnern zu schenken.»

Gerne hätten die Murianer Jugendlichen die Reaktion der Beschenkten miterlebt, was coronabedingt nicht beziehungsweise nur ansatzweise möglich war. Denn dass die Aktion sowohl im Alterswohnheim St.Martin als auch in der Pflegimuri bestens ankam, bestätigte St.-Martin-Leiter Josef Villiger in Begleitung einer Bewohnerin im Rahmen eines kurzen Schulbesuchs bei den Klassen – natürlich mit einem süssen Dankeschön im Gepäck.