Mühlau
Der Frauenbund hat über 100 Liter Suppe unter die Leute gebracht

Der traditionsreiche Suppentag vor Ostern hat der Frauenbund dieses Jahr coronabedingt als Take-away-Strasse organisiert. Vor der Kirche haben die Kundinnen und Kunden ihre Bestellungen abgeholt und gleichzeitig für einen guten Zweck gespendet.

Melanie Burgener
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Das Essensangebot des Frauenbunds vor der Kirche Mühlau kommt bei der Kundschaft gut an.

Das Essensangebot des Frauenbunds vor der Kirche Mühlau kommt bei der Kundschaft gut an.

Bild: Melanie Burgener

Es ist Sonntagmorgen, kurz nach 10 Uhr. Der Duft, der aus der Schulhausküche schwebt, lässt erahnen, dass Monica Schad-Horat und vier ihrer Kolleginnen des Frauenbunds Mühlau heute Vormittag schon fleissig die Kochlöffel geschwungen haben.

Die Mitglieder des Frauenbunds stehen am Sonntagmorgen im Einsatz.

Die Mitglieder des Frauenbunds stehen am Sonntagmorgen im Einsatz.

Bild: zvg

Tatsächlich: Soeben haben sie die letzten Liter Gerstensuppe, die sie an diesem Suppentag verkaufen, in Becher und Kessel abgefüllt. «101 Liter haben wir gekocht», erzählt Schad-Horat lachend.

Teamwork ist wichtig, um die vielen Bestellungen rechtzeitug bereit zu halten.

Teamwork ist wichtig, um die vielen Bestellungen rechtzeitug bereit zu halten.

Bild: zvg

Da der Anlass in diesem Jahr nicht wie gewöhnlich in einer Mehrzweckhalle stattfinden konnte, hat der Frauenbund vor der Kirche in Mühlau kurzerhand eine Take-away-Strasse eingerichtet.

An der Take-away-Strasse läuft alles wie am Schnürchen.

An der Take-away-Strasse läuft alles wie am Schnürchen.

Bild: Melanie Burgener

Das System ist einfach und effizient: Suppe fassen, Brötchen und Birnenweggen einpacken und dann bei der Kasse bezahlen. «Wir waren überrascht, dass wir so viele Bestellungen erhielten», sagt Präsidentin Regula Käppeli erfreut.

Der Suppentag vor Ostern hat eine lange Tradition.

Der Suppentag vor Ostern hat eine lange Tradition.

Bild: Melanie Burgener

Das fröhliche Lachen unter den Masken und die strahlenden Augen verraten, wie sehr sich sowohl die Frauen bei der Suppenausgabe, aber auch ihre Kundinnen und Kunden über das Angebot freuen.

Das mit der Aktion verdiente Geld wird an die Schweizerische Gesellschaft für Cystische Fibrose gespendet. Monica Schad-Horat freut sich: «Wir sind bei einem Reingewinn von rund 1750 Franken angelangt. Wir dürfen wirklich zufrieden sein damit, einige Leute hatten tatsächlich die Spendierhosen an.»