Finanzierungsüberschuss
Jonen kann seine Schulden weiter abbauen – Gewinn weit übertroffen

Die Gemeinde konnte im vergangenen Jahr in der Erfolgsrechnung einen Überschuss von rund 925'000 Franken erzielen. Der vorgesehene Gewinn konnte grösstenteils durch höhere Steuereinnahmen um fast das Doppelte übertroffen werden.

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Dorfansichten Jonen

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Melanie Burgener

Die Erfolgsrechnung 2020 der Einwohnergemeinde Jonen kann ein erfreuliches Ergebnis präsentieren. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 988'000 Franken ab, wie die Gemeindekanzlei mitteilt. Der im Budget vorgesehene Gewinn konnte um fast das Doppelte übertroffen werden. «Der deutlich über dem Budget liegende Jahresabschluss lässt sich grösstenteils durch höhere Steuereinnahmen begründen», schreibt die Verwaltung.

Noch knapp 840 Franken Schulden pro Einwohner

Durch die Nettoausgaben von total knapp 627'800 Fr. aus der Investitionsrechnung und der Selbstfinanzierung von rund 1,55 Mio. aus der Erfolgsrechnung konnte im Berichtsjahr ein Finanzierungsüberschuss von rund 925'000 Fr. erwirtschaftet werden. Die Nettoschuld verringere sich dadurch auf noch 1,859 Mio., was pro Einwohner 839.96 Franken ausmache.

Die Ölheizung für die Schul- und Mehrzweckanlagen der Gemeinde Jonen sowie der Kreisschule Kelleramt wurde durch eine Pelletheizung ersetzt. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwas mehr als 434'145 Franken und werden durch die Gemeinde Jonen und die Kreisschule Kelleramt je zur Hälfte getragen. Der Forstbetrieb Kelleramt leistet einen Förderbeitrag von 50'000 Franken an diese neue Heizungsanlage.

Hochwasserschutz hat erste Belastungsprobe bestanden

Ebenfalls konnte im Berichtsjahr ein Buswendeplatz bei der Weingasse/Zwillikerstrasse erstellt werden. Durch diesen Wendeplatz können die Lärmemissionen innerhalb der Kernzone deutlich reduziert werden.

«Im Weiteren schreitet das Hochwasserschutzprojekt gut voran, welches die Rechnung mit rund 309'000 Franken belastet», heisst es weiter. Eine erste Belastungsprobe bestand der bereits fertig gebaute ­Bereich bei den sehr starken ­Regenfällen im Januar ohne Probleme. (az)