Es muss ein betäubender Gestank gewesen sein, der am vergangenen Samstag durch Eggenwil strömte. «Man konnte kaum mehr atmen. Es hatte einen riesigen Schaumhaufen im Bach», sagt Anwohnerin Erika Senn gegenüber «Tele M1». Grund dafür waren Hunderte Liter Gülle, die – statt in der vorgesehenen Grube – im Jonenbach landeten. Die Eggenwilerin alarmierte umgehend die Polizei.

Die aufgebotene Feuerwehr konnte die Gülle abpumpen. Laut Polizei kamen durch den Zwischenfall keine Fische zu Schaden, berichtet der Regionalsender.

Der verantwortliche Bauer entschuldigt sich für den Unfall. Er habe die Gülleleitung spülen wollen, dabei sei das schmutzige Wasser durch eine Sickerleitung in den Bach geflossen. Ihm droht nun eine Busse.