Wohlen
Erstaunlich viel Interesse an Velos

An der Wohler Velobörse der Jugendarbeit waren vor allem Kindervelos und Mountainbikes die Verkaufsschlager.

Verena Schmidtke
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Ehrenveteran/-in und Veteranen: Martin Furrer (V), Marlies Reinhold (EV), Eugen Hess (EV) und Rainer Bucher (V) (v.l.). An der Velobörse in der Bleichi Wohlen kamen mehr Interessierte als erwartet.

Ehrenveteran/-in und Veteranen: Martin Furrer (V), Marlies Reinhold (EV), Eugen Hess (EV) und Rainer Bucher (V) (v.l.). An der Velobörse in der Bleichi Wohlen kamen mehr Interessierte als erwartet.

zvg Bild: Verena Schmidtke

Interessiert nahmen die Besucher das Angebot durch die Fensterscheiben der Bleichi schon einmal in Augenschein. Schon vor der Toröffnung hatte sich eine grössere Gruppe vor der Bleichi zusammengefunden. Sofern das Corona-Virus nicht das Gesprächsthema war, wurden hier und da Wünsche nach dem erhofften Velo geäussert. «Ein Bahnhofvelo wäre nicht schlecht», tauschten sich zwei junge Männer aus.

Pünktlich um 13:30 Uhr strömten die Leute in den Ausstellungsraum. Die Abteilungen «Kindervelo» und «Mountainbike» zogen besonders viele Kaufwillige an, schnell lichtete sich dort das Angebot. «Wir sind auf der Suche nach einem Mountainbike für unseren Sohn», erzählte Ursula Giger, «er macht gerade draussen eine Probefahrt.» Es sei ganz gut, recht früh zur Börse zu kommen, sonst seien viele der Fahrräder bereits ausgesucht. «Vor einer Weile wollten wir an der Börse unsere Velos verkaufen, aber wir hatten leider keinen Erfolg», fügte sie schulterzuckend hinzu. Die Nachfrage richte sich oft auf spezielle Modelle.

Damit man nicht gleich etwas Neues kaufen muss

Luca Baldelli von der Jugendarbeit Wohlen informierte: «Zusammen mit Pro Velo und dem Veloservice Dottikon organisieren wir die Velobörse.» Am Vormittag des Anlasses geben Verkäufer ihre Occasionen ab und ermitteln zusammen mit einem professionellen Berater den gewünschten Preis. «Einige schauen sich bei der Abgabe oft schon nach einem neuen fahrbaren Untersatz um.» Die Börse sei eine Plattform für günstige Velos, die Qualität reiche dabei von A bis Z. «Es ist eine gute Möglichkeit, nicht gleich etwas Neues kaufen zu müssen.»

Vom Spontankauf bis zum langen Abwägen

Unterdessen prüften die Käufer weiter das umfangreiche Angebot. «Die letzten Termine der Börse habe ich verpasst», erzählte Ardian Bujupaj und schob ein Fahrrad zur Kasse. «Eine bestimmte Vorstellung habe ich nicht, es wird ein Spontankauf.» Ansprüche an ihren zukünftigen Drahtesel hatten hingegen Corina Sager und ihr Begleiter. Beide drehten vor der Bleichi eine Proberunde: «Wir sind auf der Suche nach einem Mountainbike.» Bisher seien sie aber noch nicht fündig geworden.

Zufrieden mit dem umfangreichen Angebot zeigte sich Alex Stirnemann. «Ich habe mir ein Freizeitvelo gekauft und bin nun für einen Kollegen auf der Suche», teilte er mit. «Es hat viele gute und günstige Velos hier. Die Börse ist wirklich gut organisiert.» Die Veranstalter waren froh über das grosse Interesse. Pro-Velo-Präsident Guido Meienhofer freute sich: «Wir hatten eher mit weniger Leuten gerechnet, so ist es natürlich schön.»

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