Oberlunkhofen
Ein garantiert hitziges Festival

Am 21. Openeye vom 3. und 4. Juli in Oberlunkhofen dürfte ein Prachtswetter herrschen. Die Organisatoren erwarten 2000 Besucher.

Lukas Schumacher
Merken
Drucken
Teilen
Organisatoren des Freiämter Open Airs auf dem Bauernhof (von links): Michael Bucher, Marco Schwab, Michael Marti, Silvan Germann, Lea Sonderegger.

Organisatoren des Freiämter Open Airs auf dem Bauernhof (von links): Michael Bucher, Marco Schwab, Michael Marti, Silvan Germann, Lea Sonderegger.

zvg

Für Prachtswetter ist das Openeye-Festival nicht bekannt. Diesmal kündigt sich jedoch ein heisser, hitziger Event an. «Wird eine schöne Abwechslung», sagt Lea Sonderegger vom neunköpfigen Organisationskomitee, «ausnahmsweise können wir selber dafür sorgen, dass genügend Wasser zur Verfügung steht.» Dies nebst vielerlei weiteren Durstlöschern sowie Esswaren vom veganen Gericht bis zu Grillfleisch.

Schweisstreibend gestaltet sich der soeben angelaufene Aufbau der Infrastruktur auf dem Bauernhofgelände von Marlis und Hans Hagenbuch in Oberlunkhofen. Am Freitagnachmittag müssen die drei Bühnen hergerichtet und die Ton- und Lichtanlagen funktionstüchtig sein. Um 19.30 Uhr wird zum Auftakt die Formation Petite Musique auf der Hauptbühne spielen.

Kunterbuntes Programm

Das 21. Openeye soll wie seine Vorgänger einen kunterbunten, breiten Stilmix bieten. So Ur-Rock aus den 1970er-Jahren, Reggae, Heavy-Metal, Elektro, Funk, Pop, Balladen, Volkslieder, Musik mit afrikanischen und südamerikanischen Ursprüngen. Nebst helvetischen Formationen und Lady Dodo Hug treten auch ausländische Bands auf, «Macka B & The Roots Ragga Band» aus England, «High Tone Meets» aus Frankreich und «Appaloosa» aus Italien. «Riddemption» vertritt die Grafschaft Baden, «Nemok» mit Ur- Jonern und -Oberlunkhofern die Region Kelleramt.

Als Neuerung beschlossen die Organisatoren, den Kindernachmittag nicht mehr vorgängig am Mittwoch durchzuführen, sondern am Samstag ins Festival einzubetten. Für Familien und Kinder im Alter von 2 bis 10 wird zwischen 12 und 16 Uhr kostenlos allerhand los sein: Klettern auf der Strohballenburg, Hämmern, Büchsenschiessen, Schminken, Bauernhofbesichtigung, ein Kinderliederkonzert von Caroline Graf samt Band um 15 Uhr und anderes mehr.

Budget: rund 100 000 Franken

Mit 30 Franken für einen Tag und 50 für beide Tage sind die Oberlunkhofer Openeye-Tickets moderat. Auch die Getränke- und Essenspreise fallen vergleichsweise bescheiden aus. «Wir streben keinen Profit an», betont Lea Sonderegger. Sowohl das neunköpfige OK als auch die rund 200 Festhelferinnen und -helfer arbeiten zu Gottes Lohn. Beachtlich sind die budgetierten Ausgaben. Michael Bucher vom OK beziffert sie auf rund 100 000 Franken.