Brugg
Zur Musik gibt es fantastische Videokunst auf der Fassade des Stadtmuseums

Das klingende Lichterfest wird im intimen Rahmen in der Hofstatt durchgeführt. Das Publikum wird einbezogen – für ein unvergessliches Erlebnis. Zur Belohnung wartet ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Im Stadtmuseum werden Weihnachtsgeschichten gelesen.

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Sie zeichnen verantwortlich für das klingende Lichterfest in der Brugger Altstadt (von links): Krishna Menon, Andi Hofmann, Pascal Ammann, Bea Weber und Paul Taylor.

Sie zeichnen verantwortlich für das klingende Lichterfest in der Brugger Altstadt (von links): Krishna Menon, Andi Hofmann, Pascal Ammann, Bea Weber und Paul Taylor.

Peter Munz;zvg;

Es soll ein unvergessliches Erlebnis werden, das feierliche Lichterfest für alle Sinne in der Brugger Hofstatt diesen Samstagabend. Zum Konzert wird passende Videokunst auf die Fassade des Stadtmuseums projiziert.

Initiiert wurden die Lichterfeste von der IG Aargauer Altstädte, ein von 13 Gemeinden getragener Verein. In Brugg findet der Anlass zum dritten Mal statt. Mit-Organisatorin Bea Weber wurde seinerzeit vom damaligen Stadtammann Daniel Moser gebeten, in dieser Arbeitsgruppe mitzuwirken. Ausgangspunkt für dieses Jahr war der Wunsch, das Publikum nicht einfach auf der Hauptstrasse aufzureihen, sondern einzubeziehen. Deshalb fiel die Wahl für den Durchführungsort auf die Hofstatt, die ein intimeres Erlebnis ermöglicht.

Ein Hauch Sixtinische Kapelle

Krishna Menon fragte den in Brugg ansässigen Komponisten, Dirigenten und Orchesterleiter Paul Taylor für ein Arrangement an, das Vokalgruppen, einzelne Instrumentalisten und das Publikum wechselweise einbezieht. Mit dem Vokalensemble cantAmabile kann Paul Taylor auf ein Laien-Ensemble mit einem geeigneten Repertoire zurückgreifen. Dargeboten werden Madrigalen (mehrstimmige, weltliche Vokalstücke aus Renaissance/Frühbarock) sowie Lieder bis in die Gegenwart von Komponisten aus England, Deutschland, Österreich, Spanien und den USA. Sie drehen sich um die Themen der dunklen Jahreszeit, Leidenschaft, Verlust und die immerwährende Sehnsucht nach Liebe, Wärme und Licht.

Mit Andi Hofmann fand sich ein Künstler aus Windisch, der sein Können schon vielfach unter Beweis gestellt hat, so auch am ersten Lichterfest 2016. Inspiriert von einem Ausflug ins Tessin, wird er Meisterwerke der Malerei an die Fassade des Stadtmuseums zaubern – und damit einen Hauch Sixtinische Kapelle in die Hofstatt bringen. Markus J. Frey und Pascal Ammann schliesslich werden das Programm mit Erläuterungen beziehungsweise Gesang und Gitarrenspiel begleiten.

Im Schlussteil ist das Publikum zum Mitsingen eingeladen. Wer schon immer einmal bei den bekannten Liedern «Macht hoch die Tür», «Es ist ein Ros entsprungen», «The first Nowell» (Die heilige Nacht), «Stille Nacht» und «Feliz Navidad» seine Stimme in einem grösseren Ensemble als dem familiären Kreis um den Weihnachtsbaum einbringen wollte, hat an diesem Samstag Gelegenheit dazu.

Geschichten sind zu hören

Zur Belohnung warten nachher Suppe, Chili con Carne, Käseschnitte, Panettone und Glühwein, Glühmost und noch weitere Leckereien auf die Gäste, serviert an dezent beleuchteten Bartheken von Teams des Kulturhaus Odeon, des mobilen Cafés Stadtklatsch, des Vereins Tourismus Region Brugg, des Quartiervereins Altstadt sowie der Katarakt-Bar.

Am Abend wird auch das Stadtmuseum seine Tore öffnen. Umgeben von wild-romantischen Bildern im schönen und warmen Stäblisaal gibt es ein paar kurze Weihnachtsgeschichten zu hören, vorgetragen von Markus J. Frey.

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