Windisch
Die Grünen treten erstmals mit einer eigenen Liste an

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen sind am Vindonissa-Markt in Windisch präsent.

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Die Grünen auf Tour durch Windisch (von links): Nicolas Frei, Isabelle Schneider, Tom Strebel, Eliane Frei, Matthias Zehnder, Sarka Weiersmüller und Eliane Fischer. Es fehlt Julian Widmer.

Die Grünen auf Tour durch Windisch (von links): Nicolas Frei, Isabelle Schneider, Tom Strebel, Eliane Frei, Matthias Zehnder, Sarka Weiersmüller und Eliane Fischer. Es fehlt Julian Widmer.

zvg

Zu den Einwohnerratswahlen am 28. November treten die Grünen Windisch zum ersten Mal mit einer eigenen Liste an. Das Team mit acht Kandidatinnen und Kandidaten überzeuge durch vielfältige Kompetenzen, heisst es in einer Mitteilung.

Im September hat Isabelle Bechtel, portiert von den Grünen, die Wahl in den Windischer Gemeinderat geschafft. Die neu gebildete Grüne Ortspartei freut sich über diese Wahl und möchte die grünen Anliegen auch im lokalen Parlament verstärkt einbringen. «Denn eine grüne Wende ist dringend nötig!», steht in einer Mitteilung. Bisher stellen die Grünen im Einwohnerrat noch keine eigene Fraktion. Matthias Zehnder ist als Mitglied der SP-Fraktion ihr einziger Vertreter.

Energiestadt soll Position für Klimaziel beziehen

Die Grünen fordern, dass Windisch als Energiestadt klar Position für das Klimaziel 2050 des Bundes bezieht:

«Dazu sind konkrete Massnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen notwendig.»

Auch bei der Biodiversität setzen die Grünen einen Schwerpunkt, sie soll im und um den Siedlungsraum gezielt gefördert werden. In der Quartierentwicklung unterstützen die Grünen Windisch eine nachhaltige und familienfreundliche Planung:

«Dazu gehören neben einem guten Schul- und Betreuungsangebot auch eine Förderung der Radwege sowie sichere Fusswege für Kinder und Begegnungsorte.»

Den Oase-Ast Brugg/Windisch lehnen die Grünen in der aktuellen Form klar ab.

Das grüne Team kann auf die Erfahrung von Matthias Zehnder zählen, der sich seit 2010 in der SP-Fraktion für grüne Anliegen einsetzt. Dazu stossen junge Eltern und Studenten. Die neu Kandidierenden sind (in alphabetischer Reihenfolge): Eliane Fischer, Eliane Frei, Nicolas Frei, Isabelle Schneider, Tom Strebel, Sarka Weiersmüller und Julian Widmer.

Von Energie und Umwelt bis Finanzen

«Fachlich ist das grüne Team breit abgestützt und bringt Know how aus verschiedensten Bereichen mit», führen die Grünen aus. Die Kompetenzen der Kandidierenden umfassen unter anderem Energie und Umwelt; Raumplanung und ÖV; Naturschutz und Landschaftspflege; Bildung und Jugendarbeit sowie Finanzen.

Die nächste Gelegenheit zum Gespräch mit den Grünen Windisch besteht am Samstag, 13. November: Rund um den Vindonissa-Markt im Zentrum informieren sie von 9 und 13 Uhr über Neophyten, zeigen Beispiele der invasiven Pflanzen und machen auf einheimische Alternativen für den eigenen Balkon und Garten aufmerksam. (az)

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