Brugg
Steigerung um 23 Prozent: Spitex Region Brugg leistet mehr Einsätze

Die Leistungen der Spitex sind gefragt: Die Zahl der Einsätze hat markant zugenommen.

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Spitex Brugg leistet mehr Einsätze

Spitex Brugg leistet mehr Einsätze

AZ

In diesem Jahr haben die Mitarbeitenden der Spitex Region Brugg bisher insgesamt 161 Stunden pro Tag für die Klienten im Einsatz gestanden. «Dies entspricht einer Steigerung von 30 Stunden/Tag oder 23 Prozent», hält die Spitex Region Brugg AG fest. Am deutlichsten zugenommen mit 34 Prozent habe der Bereich Abklärung und Beratung. «Dies ist Ausdruck der zunehmenden Komplexität der Pflegesituationen.» Während die Behandlungspflege um 22 Prozent und die Grundpflege um 26 Prozent zunahmen, konnte die Hauswirtschaft um weitere 5 Prozent gesenkt werden. Diese Dienstleistung übernimmt als Partner die Pro Senectute.

Neue Räume sind farbig

An der Schwimmbadstrasse 4 in Windisch können in diesem Jahr neue Räumlichkeiten bezogen werden (die az berichtete). Diese werden laut Spitex modern, farbig «und sind vor allem auf die Abläufe und Bedürfnisse unserer Organisation angepasst». Auf der gleichen Ebene befinden sich 40 flexible Arbeitsplätze für die Pflege sowie 21 Arbeitsplätze für Führung, Fachspezialistinnen und Administration inklusive KV-Lernende. Hinzu kommt ein gemütlicher Aufenthaltsraum mit Kaffeebar und eine Lounge. Der Wohlfühlfaktor für die Mitarbeitenden sei bei der Innenraumplanung ebenfalls wichtig gewesen, führt die Spitex aus.

Erfreuliches berichtet die Spitex in ihrem Newsletter auch vom Personalwesen: Anfang Monat hat Mirjam Tanner die Stelle als Leiterin Pflegequalität und -entwicklung angetreten. Sie ist seit zwei Jahren als Teamleiterin in der Organisation tätig. «In den vergangenen Monaten hat sie, mit grossem Engagement und Fachkompetenz, ein internes Team aufgebaut, welches heute das Kompetenzzentrum Palliative Care für die Region Brugg, Bözberg-Rein und Heitersberg bildet», schreibt die Spitex. «Sie wird dieses Team auch künftig führen und daneben die Fachbereiche Pflegequalität, Pflege-IT und -Controlling sowie Bildung leiten.» Mirjam Tanner ist diplomierte Pflegefachfrau mit dem Schwerpunkt Kinder, Jugendliche, Frau und Familie. Ihre ersten Berufserfahrungen sammelte sie in der Pädiatrie und Onkologie, später wechselte sie in die stationäre Palliative- und Langzeitpflege. Im kommenden Jahr schliesst sie ihr Masterstudium in Palliative Care ab.

Sechs Lernende schliessen ab

Erfolgreich waren die sechs Lernenden der Spitex. Ihre Ausbildung abgeschlossen haben: Eva Huber, Jessica Keil, Barbara Kern, Noemi Rodriguez, Elias Shkodra und Larissa Stücheli.

Fünf Lernende FaGe-Grundbildung sowie eine Lernende FaGe-Nachholbildung werden am 2. August ihre Ausbildung beginnen. «Aufgrund des Wachstums unserer Organisation haben wir uns zudem entschieden, eine zusätzliche KV-Lehrstelle zu schaffen», so die Spitex. «Damit werden wir künftig in der Pflege 17 Ausbildungsplätze anbieten und in der Administration weitere 3 Lernende ausbilden.» (mhu)

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