Schinznach

Rekord: 72 Aussteller präsentieren sich an der 11. Schenkenberger Gewerbeausstellung im neuen Gewerbepark

Der Umzug der Schega vom Schulareal ins neu eröffnete Gewerbezentrum kommt bei den Unternehmen gut an. Ob sich auch die Besucher von der neuen Lokalität angezogen fühlen, wird sich zeigen.

Ob die Rekordbeteiligung von 72 Ausstellern an der 11. Schenkenberger Gewerbeausstellung (Schega) in Schinznach-Dorf auch einen Besucherrekord bringen wird? OK-Präsident Dario Abbatiello rechnet aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen im Vorfeld der Ausstellung fest damit. «Bei den letzten Gewerbeausstellungen hatten wir über das ganze Wochenende jeweils ungefähr 10 000 Besucher. Dieses Mal werden es bestimmt mehr sein. Vielleicht bis zu 15 000 Besucher. Die benachbarten Firmen haben ihre Kunden ebenfalls eingeladen», sagte er gestern Donnerstagabend, kurz bevor er die Aussteller sowie viele Gewerbe- und Politik-Vertreter aus der Region zur «internen» Eröffnung offiziell begrüssen durfte.

Diesmal steht die Schega Kopf: Der für das ganze Schenkenbergertal sehr wichtige Anlass findet nicht auf dem Schulareal, sondern im kürzlich fertiggestellten Gewerbepark der Samuel Amsler AG statt (die AZ berichtete). «Wir sind durch den Schulhausneubau für die Neuauflage der Schega zum Glück gezwungen worden», hielt Dario Abbatiello während seiner kurzen Ansprache fest. Neben teilweise neuen Ausstellern und dem Logo ist auch das Datum neu. Dank dem neuen Standort, abseits vom Schulbetrieb, sind die Ausstellungsmacher nicht wie früher an die Herbstferien gebunden. Der OK-Präsident wünschte allen Beteiligten für die drei Schega-Tage viel Erfolg und gute Begegnungen.

Ein grosses Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Schinznach

Ein grosses Dankeschön ging an Geschäftsführer Ruedi Amsler von der Samuel Amsler AG, die den Gewerbepark erstellen liess. Abbatiello betonte, dass dieser Bau mehrheitlich vom regionalen Gewerbe in hervorragender Qualität realisiert wurde. Das Projekt sei ein starkes Bekenntnis zum Standort Schinznach, fuhr der OK-Präsident fort. Als Dank für das Schega-Gastrecht und die gute Zusammenarbeit schenkte er Ruedi Amsler eine spezielle Lampe. Diese wurde wie bereits der Brieföffner, den Amsler vor wenigen Tagen erhalten hatte, von Künstler Claudio Cassano gefertigt.

Gemeindeammann Urs Leuthard aus Schinznach gratulierte in seiner Ansprache dem OK für den Mut und die Durchführung der Schega. «An diesem Wochenende ist das Schenkenbergertal das Gewerbezentrum für die ganze Region», so Leuthard. «Bei uns kann man praktisch alles haben.» Tatsächlich zeigte sich beim anschliessenden Rundgang durch die Schega, wie breit das Angebot ist. Von den 72 Ausstellern sind lediglich zehn Prozent Externe. «Die Vielfalt der Aussteller macht das Gewerbe stark. Dieses bietet erstaunlich viele Arbeitsplätze. Und Kundentreue wird im Schenkenbergertal hochgeschrieben», sagte der Gemeindeammann weiter. Er stellte fest, dass die Gewerbetreibenden keinen Aufwand scheuten. «Wir müssen uns auch mit dem Klima beschäftigen, etwa beim Weinbau. Da braucht es Innovationen und proaktives Handeln. Einige Betriebe sind da bereits aktiv», so Leuthard. Dem Gewerbepark-Bauherr Ruedi Amsler dankte er für die gute Infrastruktur und gratulierte ihm zur Weitsicht.

Das OK arbeitet für die Schega zum ersten Mal mit einem professionellen Standbauer zusammen. Das kommt bei vielen Ausstellern gut an, wie sich beim Rundgang zeigte, weil der Auf- und Abbau so einfacher ist.

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