Horror-Unfall vor Bözbergtunnel: Opfer sind eine Frau und zwei Männer

Die Identität der drei Toten des schweren Unfalls auf der Autobahn A3 bei Effingen AG vom Mittwoch ist geklärt. Ums Leben kamen eine Frau im Alter von 55 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 64 und 42 Jahren.

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Bei Effingen auf der A3 kam es zu einem tödlichen Unfall mit einem Porsche Cayenne, einem Renault und einem Sattelschlepper.
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Die drei Insassen im Renault verstarben auf der Unfallstelle.
Bei den Todesopfern handelt es sich um drei Erwachsene aus dem Baselbiet.
Der Porsche hatte den Renault gerammt und diesen so in einen Lastwagen geschoben.
Der Bözbergtunnel war mehrere Stunden lang gesperrt.
Der weisse Porsche des Unfallverursachers, der viel zu schnell unterwegs war.
Der Porsche-Fahrer blieb unverletzt, das Fahrzeug erleidet einen Totalschaden.
Der Renault - ein Totalschaden
Der rote Renault
Der Sattelschlepper
Die Rettungskräfte sind hier noch mit Bergungsarbeiten beschäftigt.
Die Kantonspolizei und die Ambulanz sind kurz nach dem schweren Unfall vor Ort.
Der Verkehr wurde über die Kantonsstrasse umgeleitet. Es kam zu kilometerlangen Staus.
Der Lenker des Porsche versuchte zu Fuss zu flüchten, wurde aber wenig später verhaftet.

Bei Effingen auf der A3 kam es zu einem tödlichen Unfall mit einem Porsche Cayenne, einem Renault und einem Sattelschlepper.

Daniel Arnold/TeleM1

Aus Gründen des Opferschutzes machte die Staatsanwaltschaft Aargau am Donnerstag keine weiteren Angaben zu den Opfern. Gegen den unverletzt gebliebenen Unfallverursacher, einen 45-jährigen Montenegriner mit Wohnsitz im Aargau, eröffnete die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach ein Verfahren wegen mehrfacher vorsätzlicher oder fahrlässiger Tötung.

Welcher Tatbestand erfüllt sei, werde sich erst bei Abschluss der Untersuchung zeigen, teilte die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Unfallfahrer nicht vernehmungsfähig

Die Staatsanwaltschaft konnte den Unfallverursacher bislang noch nicht befragen. Dies werde man tun, so bald er vernehmungsfähig sei, hiess es. Der Mann war kurz nach dem Unfall von der Polizei festgenommen worden. Nach einer vorsorglichen Untersuchung im Spital wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Der schwere Unfall hatte sich am Mittwoch um 9.10 Uhr auf der A3-Fahrbahn in Richtung Zürich vor dem Bözbergtunnel ereignet. Wegen einer Tagesbaustelle wurde der Überholstreifen durch ein Fahrzeug des Unterhaltsdienstes gesperrt. Wegen der Verengung auf einen Fahrstreifen bildete sich eine stockende Kolonne.

Der mit grosser Geschwindigkeit nahende Sportwagenfahrer bemerkte im letzten Moment, dass der Verkehr auf eine Spur geleitet wurde. Er schwenkte nach rechts auf die Normalspur, streifte einen Sattelschlepper und prallte ins Heck des mit drei Personen besetzten Personenwagens.

Dieser wurde gegen einen Lastwagen gedrückt und zwischen den beiden Fahrzeugen zerquetscht. Auf der Unfallstelle war nicht eindeutig erkennbar, wie viele Opfer sich im zusammengedrückten Auto befanden. Das Wrack des Personenwagens wurde auf das Areal des A3-Werkhofes Frick abtransportiert, wo die Leichname geborgen wurden.