Bözbergtunnel
Drei Tote beim Horror-Unfall: «Der Schock ist sehr gross und die Trauer riesig»

Merken
Drucken
Teilen

Die Basler Aleviten sind fassungslos. Drei ihrer Mitglieder kamen beim schweren Unfall vor dem Bözbergtunnel ums Leben. Die islamische Glaubensgemeinschaft trauert um ein Ehepaar und einen weiteren Mann.

Beide Männer waren als eine Art Pfarrer tätig. «Bei uns ist der Schock natürlich sehr gross und die Trauer riesig», sagt Mahir Kabakci vom Alevitischen Verein Basel gegenüber «Tele M1».

Das vollkommen zerstörte Unfallauto.
15 Bilder
Die drei Insassen im Renault verstarben auf der Unfallstelle.
Bei den Todesopfern handelt es sich um drei Erwachsene aus dem Baselbiet.
Der Porsche hatte den Renault gerammt und diesen so in einen Lastwagen geschoben.
Der Bözbergtunnel war mehrere Stunden lang gesperrt.
Der weisse Porsche des Unfallverursachers, der viel zu schnell unterwegs war.
Der Porsche-Fahrer blieb unverletzt, das Fahrzeug erleidet einen Totalschaden.
Der Renault - ein Totalschaden
Der rote Renault
Der Sattelschlepper
Die Rettungskräfte sind hier noch mit Bergungsarbeiten beschäftigt.
Die Kantonspolizei und die Ambulanz sind kurz nach dem schweren Unfall vor Ort.
Der Verkehr wurde über die Kantonsstrasse umgeleitet. Es kam zu kilometerlangen Staus.
Der Lenker des Porsche versuchte zu Fuss zu flüchten, wurde aber wenig später verhaftet.

Das vollkommen zerstörte Unfallauto.

Daniel Arnold/TeleM1

Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Nach einer Kontrolle im Spital wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Aargauer Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren wegen mehrfacher vorsätzlicher oder fahrlässiger Tötung.

Gemäss «Tele M1»-Recherchen könnte es sich beim Unfall auch um einen Suizid-Versuch des Unfallfahrers handeln.