Windisch
Die Vindonissa Singers verzaubern mit «Sound of Silence»

Die Vindonissa Singers haben mit ihrer neuen Dirigentin Sabrina Sgier stimmgewaltig überzeugt und für besinnliche Adventsstimmung gesorgt in der reformierten Kirche Windisch.

Ina Wiedenmann
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Die Vindonissa Singers mit ihrer neuen Dirigentin Sabrina Sgier überzeugen.

Die Vindonissa Singers mit ihrer neuen Dirigentin Sabrina Sgier überzeugen.

Ina Wiedenmann

Vierunddreissig Stimmen, vier Instrumente und eine Dirigentin erwarten die Zuhörer in der reformierten Kirche Windisch am Wochenende. «Wir wollen die Leute verzaubern und der Chor soll Freude am Singen haben», sagt Sabrina Sgier kurz vor ihrem ersten offiziellen Konzert. Die Menschen seien in der heutigen Zeit ständig erreichbar und oftmals gestresst. Daher möchten die Vindonissa Singers nicht nur mit Feinem und Leisem in ihren Liedern, sondern auch mit weniger Technik und mehr a cappella erfreuen.

Genuss steht im Vordergrund

Das Konzert ist eröffnet, die Chormitglieder ziehen zu «Conquest of Paradise» in die Kirche ein, umkreisen das Publikum und beginnen zu singen. Die Besucher werden von Beginn an gefangen genommen von einer Harmonie der Klänge. Christoph Huber am Piano, Nils Rindlisbacher an der Bassgitarre, Albin Ackermann am Cello und David Vollenweider an der Perkussion begleiten den Chor.

Als dieser danach vorn im Kirchenschiff zusammenkommt, tritt eine Sängerin hervor und nimmt einen von vielen grünen Quadern in die Hände und zeigt dem Publikum, was darauf zu sehen ist: ein Engel. Sie erklärt: «Jeder Mensch hat einen Engel», und es folgt der Titel «Angel». Bevor die Vindonissa Singers das nächste Stück «Ich lass für Dich das Licht an» singen, wird von einem anderen Sänger das Bild einer Glühbirne gezeigt und zum vorhergehenden Quader dazugestellt. Nach und nach wird aus den Quadern ein Turm aus Bildern und sämtliche Konzerttitel sind dadurch nicht nur für alle zu hören, sondern auch zu sehen.

Ruhige und rockige Titel

Als sich die Dirigentin Sabrina Sgier mitten im Konzert noch ans Piano setzt und selbst zu singen beginnt, wird deutlich, dass auch ihre Solostimme die Vindonissa Singers bereichert. Mit «Läbesklang» kommen Heiterkeit, Glück und Frohsinn in der Kirche auf. Ein Marienkäfer-Bild symbolisiert das Lied und rund um die Dirigentin steigen Seifenblasen auf.

In diesem Moment kommt den Konzertbesuchern ein leises Lächeln über die Lippen. Freude überträgt sich eben – akustisch und optisch. Mit «Sound of Silence» und «Thank you» geht das Konzert dem Ende entgegen. Das Publikum honoriert die Leistung mit lautem Beifall und der Chor bedankt sich mit zwei Zugaben.

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