Lupfig
Die jüngste Gemeinde im Kanton Aargau feiert im Feuerwehrlokal

Mit neun Tagen Verspätung haben die Lupfiger und die Scherzer beim Apéro auf das neue Jahr und die gemeinsame Zukunft angestossen.

Claudia Meier
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Fusionsgemeinde Lupfig feiert
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Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.
Neujahrsapéro Neujahrsapéro der neuen Gemeinde Lupfig im Feuerwehrlokal mit Rede von Gemeindeammann Richard Plüss, Begleitung der Feldmusik Lupfig und Suppe vom Scherzer Catering-Unternehmen.

Fusionsgemeinde Lupfig feiert

Claudia Meier (cm)

Es war ein historischer Moment am Dienstagabend, als sich über 120 Einwohner im Feuerwehrlokal neben dem Lupfiger Gemeindehaus zum Neujahrsapéro einfanden. Gemeindeammann Richard Plüss stand gleich in doppelter Funktion im Einsatz: Bei der Feldmusik Lupfig spielte er Posaune und in seiner anschliessenden Rede liess er es offen, ob vor allem der Apéro lockte oder das erste Zusammenkommen in der am 1. Januar fusionierten Gemeinde. Unter den Gästen waren jedenfalls etwa ein Drittel Scherzer.

«Sicher haben einige den Gemeindezusammenschluss noch nicht ganz verdaut und eine gewisse Wehmut ist zu spüren», fuhr Richard Plüss. Es gelte nun aber, nach vorne zu blicken. «Es ist heute und in den kommenden Jahren enorm wichtig, keine Grabenkämpfe auszutragen, sondern dem Volkswillen zu folgen und uns näher zu kommen.» Dabei könnten sich vereinzelt noch Reibungspunkte zeigen, denn jede Gemeinde habe bis heute ihre Eigenheiten gepflegt.

Alice Nyffenegger, 70 «Mit dem Zusammenschluss kann sich die Gemeinde besser im Bezirk und im Kanton positionieren. Ich hoffe, dass wir nun Synergien nutzen und hoffentlich auch Kosten einsparen können.»
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Werner Liechti, 66 «Ich war nicht für die Fusion, akzeptiere aber die Situation. In den letzten Jahren musste Lupfig stark in die Infrastruktur investieren, ich erwarte, dass es jetzt ruhiger wird. Ich denke, dass der Steuerfuss höher wird.»
Hanspeter Dietiker, 68 «Ich war im Pro-Komitee, als es um die Fusion ging. Für Scherz war der Zusammenschluss wichtig. Und für die Zukunft sehe ich überhaupt nicht schwarz. Schön wäre, wenn es noch mit einer Busverbindung klappen würde.»
Max Nyffenegger, 72 «Die Fusion soll der Gemeinde einen Aufschwung bescheren, das hoffe ich. Schön wäre, wenn das ganze Eigenamt zusammenfinden würde. Der erste Schritt ist nun gemacht.»
Verena Eberhard, 63 «Ich wohne erst zwei Jahre hier, finde es aber super, dass der Weg in die Natur nicht weit ist. Die Fusion macht Sinn, um einfacher Behördenmitglieder zu finden. Scherz muss wohl mehr Eigenständigkeit aufgeben.»

Alice Nyffenegger, 70 «Mit dem Zusammenschluss kann sich die Gemeinde besser im Bezirk und im Kanton positionieren. Ich hoffe, dass wir nun Synergien nutzen und hoffentlich auch Kosten einsparen können.»

Janine Müller (jam)

«Diese Verschmelzung und Konsolidierungsphase ist ein enorm wichtiger Moment und braucht auch seine Zeit», betonte der Ammann. Dieser Prozess liege nicht nur beim Gemeinderat oder bei den anderen Behörden, auch nicht nur bei der Gemeindeverwaltung. «Nein dazu sind wir alle gefragt. Es braucht uns alle», sagte Plüss.

Ohne Kündigung auf Verwaltung

Über die Festtage wurde die Gemeindeverwaltung von Scherz in einer enormen Zügelaktion mit derjenigen von Lupfig zusammengelegt. «Dies konnte ohne Kündigungen vollzogen werden. Einige Weggänge von Seiten von Scherz und von Lupfig vereinfachten die Personalsituation für die neue Verwaltung», erklärte Plüss.

Besonders erwähnte der Ammann den Wechsel auf Stufe Gemeindeschreiber, bei dem der bisherige Amtsinhaber Toni Bossard nach 34 Dienstjahren auf Ende 2017 in seinen wohlverdienten vorzeitigen Ruhestand ging und die neue Verwaltung von Michèle Bächli, vorher Leiterin in Scherz, geführt wird. Die jüngste Gemeinde im Aargau hat auch schon ein neues Logo bekommen. Plüss riet allen, sich bei Fragen zu melden und nicht die Faust im Sack zu machen.

Für das kulinarische Wohl der Gäste sorgten Nicole Hess und ihr Team aus Scherz mit Suppe. Der Start in die gemeinsame Zukunft war geglückt.