Stadtfest Brugg 2019

Die Gäste tanzen vergnügt, die Bands überzeugen mit Charme und Können

Schon während der offiziellen Eröffnungsfeier sorgt die erste Band am Freitagabend auf der AKB-Bühne im Simmengut für beste Feststimmung.

Kaum ist das Stadtfest eröffnet, strömen die Besucher von allen Seiten aufs Festareal. An der Kasse vor dem Schwarzen Turm kaufen die meisten einen 3- oder 6-Tages-Festpass und machen sich auf, das vielseitige Kultur- und Gastroangebot zu erkunden.

Während auf dem Eisi-Platz die offizielle Eröffnungsfeier stattfindet, sorgt die 50’s-Five The Rock ’n’ Roll Show-Band auf der AKB-Bühne im Simmengut von der ersten Minute an für beste Stimmung. Vorerst zaghaft beobachten die ersten Besucher das Geschehen der Band, die mit viel Dynamik auf dem AKB-Roadrunner beliebte Melodien aus den 50er- bis 80er-Jahren zum Besten gibt. Schon bald tanzen viele Rock ’n’ Roll-Liebhaber ausgelassen auf dem Vorplatz.

Umfrage Stadtfest Brugg

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Was erwarten die Besucherinnen und Besucher vom Stadtfest? Und wie ist der erste Eindruck?

Zurück zur Eisi-Bühne: Hier sollte laut Programm seit 20 Minuten die in der Region Brugg bestens bekannte fünfköpfige Band Arran Folk traditionelle und neue irische Volkslieder spielen. Doch die Eröffnungsfeier ist noch nicht ganz fertig. Einige Ehrengäste verschenken ihre Ballone an Kinder, die mit ihrer Familie geduldig auf das Konzert warten. Nach einigen Minuten Soundcheck ist es dann soweit. Die irische Frontsängerin Katie Monaghan sowie die anderen Bandmitglieder nehmen das immer grösser werdende Publikum mit Charme und Leidenschaft mit auf eine musikalische Reise über die grüne Insel.

Nur 80 Gäste können den Oude-Spieler hören

Einen regelrechten Kontrast zum pulsierenden Festbetrieb rund um den Eisi-Platz bildet der Platz neben der Stadtkirche, wo das Fahrieté steht und ein stimmungsvolles Festbeizli eingerichtet ist. Daneben warten Feuerschale und Liegestühle auf Gäste, die sich hier abseits vom grossen Festrummel in gemütlicher Runde unterhalten möchten.

Wer allerdings den – in der offiziellen Festzeitschrift mit grossem Bild prominent angekündigte – Oude-Spieler Nehad El Sayed nach 19 Uhr hören wollte, wird enttäuscht. «Das Programm läuft», steht auf einem roten Zettel an der Fahrieté-Tür. Alle 40 Zuschauerplätze im Wagen sind besetzt. Auf dem Platz ist ausser Applaus nichts vom talentierten Spieler der arabischen Laute zu hören. Wer Glück hat, bekommt für die zweite Vorstellung um 22 Uhr einen Sitzplatz. 

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