Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Trinkwasser

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Mülligen Die Quellfassung Giesse in Mülligen weist seit Mitte Juni dieses Jahres erhöhte Nitratwerte aus. Weil der Grenzwert von 40 mg/l überschritten wird, ist der Wasserbezug über die Quellfassung Giesse eingestellt worden. Die Gemeinde bezieht ihr Trinkwasser seither ununterbrochen von der Regionalen Wasserversorgung (Rewa) Birrfeld. Sobald der Nitratwert unter den Grenzwert sinkt, so der Gemeinderat, kann die Quellfassung Giesse wieder ans Netz genommen und das Mülliger Trinkwasser bedenkenlos konsumiert werden.

Im «Mülliger Blatt» im Juni informierte der Gemeinderat auch über die aktuelle Situation in Bezug auf die Belastung des Mülliger Trinkwassers mit Chlorothalonil. Eine Probe im Februar hatte eine ungenügende Qualität bezüglich Chlorothalonil-Metabolit aufgewiesen und der Gemeinderat entschied sich für eine regelmässige Beprobung des Trinkwassers auf Pestizidrückstände.

Wasserversorger, die von einer Höchstwertüberschreitung von Pestizidrückständen betroffen sind, müssen Massnahmen zur Absicherung der Trinkwasserqualität treffen, fährt der Gemeinderat fort. Über die Umsetzung dieser Weisung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit sowie die Frist werde im Laufe dieses Jahres auf Bundesebene noch einmal beraten. «Der Gemeinderat Mülligen prüft derzeit Massnahmen zur Absicherung der Trinkwasserqualität», heisst es im «Mülliger Blatt». (az)