Mikado-Erneuerung
Der Baustart beginnt mit einem Paukenschlag

Die Erneuerung des Cafés und Shops Mikado der Stiftung Domino in Windisch ist gestartet. Am Montag war der grosse Baustart. Im November ist die Wiedereröffnung geplant.

Andrina Wiggli
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Peter Schmidlin (Baukommission), Peter Müller (Stiftung Domino), Bauleiter Simon Ehrler und Präsident der Betriebskommission Jörg Hunn beim Paukenschlag (v. l.). (and)

Peter Schmidlin (Baukommission), Peter Müller (Stiftung Domino), Bauleiter Simon Ehrler und Präsident der Betriebskommission Jörg Hunn beim Paukenschlag (v. l.). (and)

Andrina Wiggli

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen schlägt Peter Müller, Präsident der Stiftung Domino, auf die grosse Pauke. Damit beendet er sämtliches Geplauder und hat die ganze Aufmerksamkeit für sich. Der Paukenschlag für die Erneuerung des Cafés und Shops Mikado in Windisch hat damit Wort wörtlich gestartet.

Das Mikado in Windisch, Stammhaus der Stiftung Domino, wird nach 35 Jahren saniert. Seit Ende März 2018 ist das Mikado geschlossen. Die Neueröffnung ist im Oktober 2018 geplant. Das Mikado in Windisch, Stammhaus der Stiftung Domino, wird nach 35 Jahren saniert. Deshalb wird das Café ab Kafreitag, 30. März 2018, geschlossen sein. Die Neueröffnung ist im Oktober 2018 geplant. Visualisierung.

Das Mikado in Windisch, Stammhaus der Stiftung Domino, wird nach 35 Jahren saniert. Seit Ende März 2018 ist das Mikado geschlossen. Die Neueröffnung ist im Oktober 2018 geplant. Das Mikado in Windisch, Stammhaus der Stiftung Domino, wird nach 35 Jahren saniert. Deshalb wird das Café ab Kafreitag, 30. März 2018, geschlossen sein. Die Neueröffnung ist im Oktober 2018 geplant. Visualisierung.

zvg/Bruno Marcantonio

Die Stiftung Domino, die sich für mehr Lebensqualität und die Integration von Menschen mit Behinderungen einsetzt und Eigentümerin des «Mikado» ist, hat am Montag nach langer Planung zum Baustart eingeladen. Die Baukommission hatte rund 15 Sitzungen und der Kanton musste das gesamte Projekt bewilligen.

Ambitionierter Zeitplan

«Das bestellte Wetter ist noch rechtzeitig gekommen», scherzt Müller mit einem breiten Lachen. Nach seiner kurzen Ansprache gibt er das Wort weiter an Peter Schmidlin, Präsident der Baukommission. Schmidlin erläutert die geplanten Arbeiten am «Mikado». Simon Ehrler, Bauleiter von Schneider Spannagel Architekten, macht einige Ausführungen zum Zeitplan. Im Mai ist der Fokus vor allem auf dem Rückbau, die gesamten Umbauarbeiten sollen Ende September abgeschlossen sein.

2,9 Millionen Franken

beträgt das Budget für den Umbau des «Mikado» in Windisch. Eigentümerin ist die Stiftung Domino, die total 156 Arbeits- und Beschäftigungsplätze sowie 51 Wohnplätze für Behinderte anbietet. Die Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und ihre gesellschaftliche Integration wird gefördert.

Der Zeitplan sei «ambitioniert aber durchaus möglich», so Ehrler, der als Bauleiter für die Koordination der Arbeiten und die Kosteneinhaltung verantwortlich ist. Bei der Ausführungsplanung wirkt die Bruno Marcantonio Architekten GmbH massgeblich mit. Die Arbeiten werden durch 25 Unternehmungen aus der Region Brugg ausgeführt. Dass der straffe Zeitplan eingehalten wird, hofft auch Schmidlin. Denn: «Die Provisorien sind nicht wintertauglich.» Allerdings ist Schmidlin positiv gestimmt und hat volles Vertrauen in die Bauleitung Schneider Spannagel Architekten, die auch für die Ausschreibungen zuständigen war.

Gebäude 1982/83 erbaut

Seit Ostern ist das «Mikado» geschlossen. So musste beispielsweise die Kunsthandwerkgruppe in einen Pavillon hinter dem «Mikado» ziehen. Das 1982/83 erbaute Gebäude wird im Innern umgebaut und bekommt auch von aussen ein neues Aussehen. Die Terrasse des Cafés wird in Richtung des Süssbachs erweitert, während das Vordach bei der Anlieferung verkleinert wird. Eine neue Aussentreppe verändert zudem das Erscheinungsbild des «Mikado». Weiter wird noch eine Rampe mit direktem Zugang ins Werkatelier im Obergeschoss erstellt.

Damit das «Mikado» auch energetisch wieder den neuesten Standards entspricht, werden sowohl die Fenster als auch das Dach erneuert. Neben dem Lift werden die Nassräume saniert. Um den Bedürfnissen der Gruppen besser entsprechen zu können, werden auch die Ateliers umgebaut und neu eingeteilt. Weiter werden die Küche inklusive Lüftungsanlage sowie die Leitungen ausgewechselt.

Musikalischer Abschluss

Als kreativen Abschluss des Baustarts spielten die Gäste gemeinsam an der Pauke. Müller startete als erster Freiwilliger und weitere Personen kamen hinzu. Es trommelten total neun Personen zusammen – Unternehmer und Bewohner. Diverse andere Instrumente wurden in der Runde verteilt.

Anschliessend an die Musikvorstellung wurde ein Apéro mit Süssmost, Mineral und «selbst gebackenen Bausteinen» offeriert. Beim Apéro konnte man sich noch auf einer Flipchartwand verewigen, die bis im Herbst stehen bleiben wird.

Anfang November sind dann die Einweihungsfeier und ein Tag der offenen Tür geplant.

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