Brugg
Horrorfilm-Festival findet statt: Dank dem Bundesrat kann nun das Kunstblut fliessen

Die Kinosäle dürfen wieder öffnen: Bei den Organisatoren des ersten Brugger Horrorfilm-Festivals Brugggore ist die Freude riesig. Gelegt werden soll der Grundstein für eine erfolgreiche Festivalzukunft.

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Versprochen werden «drei volle Tage Horrorgenuss auf Fünf-Sterne-Niveau».

Versprochen werden «drei volle Tage Horrorgenuss auf Fünf-Sterne-Niveau».

Bild: zvg/Screenshot

(mhu) Es war ein nervenaufreibendes Zittern und Bangen: Jetzt hat der Bundesrat die Coronaregeln gelockert, die Kinosäle dürfen wieder öffnen. Nach der Warterei und der Ungewissheit steht nun fest: Das erste Brugger Horrorfilm-Festival Brugggore kann planmässig vom 22. bis 24. April im Cinema Excelsior stattfinden.

Bei Festivalleiter Michel Frutig ist die Freude riesig. Lange genug lagen die Nerven blank, stellt er fest. Endlich herrsche Klarheit. Unter dem Namen Brugggore wird, so die Organisatoren, das erste hochspezialisierte Schweizer Horrorfilm-Festival durchgeführt. Versprochen werden «drei volle Tage Horrorgenuss auf Fünf-Sterne-Niveau».

Auf der grossen Leinwand gezeigt werden Filme, die man «für gewöhnlich» nie im Kino sehen kann: internationale Produktionen, auch rare und unbekannte. Zelebriert werden laut Festival­leiter Frutig sowohl Gore- und Splatter- als auch Exploitation-, Slasher-, Revenge-, Zombie- und Creature-Features, das Kunstblut werde literweise fliessen.

Die Besucherzahl beim ersten – mittlerweile ausverkauften – Brugger Horrorfilm-Festival Brugggore wurde übrigens von Beginn an auf 50 begrenzt, damit das Sicherheitskonzept mit den Distanzregeln im 170-Personen-Saal problemlos eingehalten werden kann.

Es herrscht Maskenpflicht, und im Kino gilt ein generelles Konsumationsverbot. Die Verpflegung kann als Take-away gekauft und draussen konsumiert werden. Gemäss Organisatoren stehen genügend Sitzplätze zur Verfügung. «Und ganz ehrlich: Unsere Pizzas und Hotdogs sind so lecker, dass es ziemlich egal ist, wo man sie isst.»

Wer sich keinen der begehrten 3-Tages-Pässe ergattern konnte, der muss auf die kommenden Jahre hoffen. Bereits haben die Organisatoren durchblicken lassen, dass dieses erste «Brugggore» der Grundstein sein soll für eine erfolgreiche Festivalzukunft. Denn Brugg als Standort habe riesiges Potenzial.