Brugg
Acht Schriftsteller, die grosse Lust machen auf Literatur

Vom 14. bis 16. September finden die Literaturtage statt. Acht angesagte Autorinnen und Autoren sorgen für spannende Begegnungen. Und ihnen befindet sich auch Catalin Dorian Florescu, der Preisträger des Schweizer Buchpreises 2011.

Elisabeth Feller
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Catalin Dorian Florescu, der Preisträger des Schweizer Buchpreises 2011.

Catalin Dorian Florescu, der Preisträger des Schweizer Buchpreises 2011.

Keystone

Wer las seit 1986 nicht schon alles bei den Brugger Literaturtagen, die – alternierend mit den Literaturtagen der Brugger Partnerschaft Rottweil – alle zwei Jahre stattfinden? Man tauche ins Archiv ein. Ebenso interessant wie der Blick in die Vergangenheit ist jener in die Zukunft – die kommenden Brugger Literaturtage.

Erneut hat die Literaturkommission geprüft, verworfen und für gut befunden. Jetzt steht fest, wer in Brugg lesen wird: Catalin Dorian Florescu (Preisträger des Schweizer Buchpreises 2011), Franzobel, Thomas Hettche, Renato Kaiser, Katja Lange-Müller, Silke Scheuermann, Susanne Schwager und Laura de Weck. Florescu: Wer erinnerte sich nicht an den überraschenden Schweizer-Buch-Preisträger 2011? «Mit dieser Auszeichnung bin ich definitiv in der literarischen Schweiz angekommen», sagte der Geehrte damals.

«Sie sind spitze»

Längst angekommen in seiner Heimat ist der österreichische Satiriker, Dramatiker und Kinderbuchautor Franzobel. Der Deutsche Thomas Hettche ist nicht nur Autor, sondern auch Journalist; zudem war er von 1995 bis 1999 Juror beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Zu diesem wurde 2007 Silke Scheuermann eingeladen, die nun in Brugg lesen wird. Dabei ist auch Susanna Schwager über deren Bücher der Architekt Peter Zumthor sagt: «Sie sind spitze.» Neugierig darf man Katja Lange-Müller entgegenblicken: 1984 übersiedelte sie von Ost- nach West-Berlin. Mit Laura de Weck betreten eine Schweizer Dramatikerin und mit Renato Kaiser ein Spoken-Word-Künstler die Bühne.

Literaturtage 14. 9.: Literarische Soirée mit Kurzlesungen. 15. 9.: Lesungen.
16. 9.: Diskussion («Ist Literatur jung?»)

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