Parodie

Aargauer Antwort auf Luzerner Hoteldirektorin: «Dä Katarakt Bar in Brugg was openid in tutausend änd fiftin»

Jetzt kommt die Parodie aus dem Aargau zum Kult-Video der Luzerner Hoteldirektorin: «Dä Katarakt Bar in Brugg was openid on dä fors september in tutausend änd fiftin»

Jetzt kommt die Parodie aus dem Aargau zum Kult-Video der Luzerner Hoteldirektorin: «Dä Katarakt Bar in Brugg was openid on dä fors september in tutausend änd fiftin»

Das Video der Direktorin des Hotels Monotopol in Luzern ging viral. Dann liess es der Verwaltungsrat vom Netz nehmen – vergeblich, denn es ist wieder online. Und nicht allein: In Brugg ist man auf den Erfolgszug mit aufgestiegen.

Das Video «Hotel Monopol Lucerne – At the train station» schlug vergangene Woche grosse Wellen in den sozialen Medien: Darin redete Brigitte Heller, die Hoteldirektorin höchstpersönlich, über die Vorzüge ihres 4-Sterne-Hauses – und das auf Englisch und mit eigenwilliger Aussprache.

Zwar liess es der Verwaltungsrat in der Folge offline nehmen, aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es nicht längst wieder online wäre: 

«Directly at the train station and the költer and convention center»: Die Hoteldirektorin des Hotol Monopol Luzern stellt ihr Haus vor.

«Directly at the train station and the költer and convention center»: Die Hoteldirektorin des Hotol Monopol Luzern stellt ihr Haus vor.

Nachahmer aus dem Aargau

Dass das virale Video wieder im Netz steht, wird sich für das Hotel wohl kaum negativ auswirken. Denn der Clip der Luzerner Hoteldirektorin wurde mehrheitlich positiv aufgenommen, wie auch eine Umfrage der az zeigt: 65 Prozent sagten, dass ihr Auftritt sympathisch sei – und der Werbeeffekt sowieso unbezahlbar.

Das hat nun auch eine Aargauer Bar erkannt und versucht, mit einer Parodie auf den Erfolgszug aufzuspringen. Im Video (siehe oben) packt Bruno Vogel, Manager der KataraktBar in Brugg, seinen schweizerischten Akzent aus.  «Dä Katarakt Bar in Brugg was openid on dä fors september in tutausend änd fiftin.»

Dass die Bar damit den grossen Werbe-Coup landet, ist eher fraglich. Zu erzwungen wirkt die Parodie, um dem Original das Wasser reichen zu können. Denn gerade die Echtheit der Luzerner Hoteldirektorin machte den Reiz des Videos aus. So sagte Brigitte Heller auch: «Das Video ist ehrlich und authentisch. Ich spreche halt mit diesem Schweizerdeutsch-Englisch-Akzent, so bin ich.»

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