Neuenhof
Der Frauenheld spukt weiter

Die Krimi-Komödie «Wer glaubt scho a Geischter» läutet die Theatersaison auf der Schnägge-Bühne ein. Die Premiere füllt das katholische Pfarreiheim

Julia Zhou-Stückelberger
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Schnägge-Bühne Neuenhof «Wer glaubt scho a Geischter»
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Schnägge-Bühne Neuenhof
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Theater Schnägge-Bühne Neuenhof «Wer glaubt scho a Geischter»
Schnägge-Bühne Neuenhof «Wer glaubt scho a Geischter»

Schnägge-Bühne Neuenhof «Wer glaubt scho a Geischter»

Julia Zhou-Stückelberger

Am Samstag ist die Neuenhofer Schnägge-Bühne mit der Premiere ihres neuesten Theaterstücks in ausverkauftem Saal in die Theatersaison gestartet. Mit jährlich sechs Aufführungen im März sorgt die Schnägge-Bühne mit ihren Theaterstücken seit bereits 44 Jahren für Spannung und gute Unterhaltung.

Nach der Generalversammlung waren die Schauspielerinnen und Schauspieler bekannt. Aufgrund der Zusammensetzung bestimmte die Spielkommission das Stück «Wer glaubt scho a Geischter» von Uschi Schilling. Seit vergangenem Oktober wurde zweimal in der Woche geprobt. Beim intensiven Probewochenende im Februar übten die Schauspielerinnen und Schauspieler dann das erste Mal auf der Bühne.

Dieses Jahr durften sich die langjährigen Mitglieder des Vereins über ein neues Gesicht freuen. Michael Merkli steht zum ersten Mal als habgieriger Erbe Willi Herzog auf der Schnägge-Bühne. Unterstützt werden sie auch von Pirmin Ursprung von der Jugendbühne, der den Oberinspektor Harry Klein der Mordkommission spielt. «Wir tauschen ab und zu Schauspieler aus», sagt René Sethmacher, Regisseur und Präsident des Vereins. «Manchmal unterstützen sie uns, manchmal kommen Mitglieder aus unserem Verein bei der Jugendbühne zum Einsatz.»

Keiner der Mitglieder bringt professionelle Erfahrungen mit. «Trotzdem haben die Laienschauspieler ein gutes Level» meint Sethmacher. «Wenn wir als Laientheater die Leute gut unterhalten können und sie zum Lachen bringen, ist das der grösste Lohn. Dann wissen wir, dass sich das sechsmonatige Proben gelohnt hat», sagt er. An Lachern und Applaus fehlte es bei der Premiere definitiv nicht.

Das Stück handelt von Eva Beyeler (Nicole Blaser), die ihren langjährigen Lebensgefährten Thomas Herzog (Urs Oppliger) nach einem tragischen Autounfall verliert. Sofort stehen die Alleinerben Willi und Hildi Herzog (Michael Merkli und Helga Baumann) auf der Matte, um der Trauernden Firma und Haus wegzunehmen. Diese hat erfahren, dass ihr Lebensgefährte ein Frauenheld war und sein Tod nicht mit rechten Dingen zu ging. Um den Fall aufklären zu können, kommt Thomas Herzog als Geist zurück und bringt mehr Turbulenzen als Aufklärung. Mit einer grossen Prise schwarzem Humor wird für beste Unterhaltung gesorgt.

«Wer glaubt scho a Geischter» im katholischen Pfarreiheim Neuenhof: Samstag, 24. März, 20 Uhr; Sonntag, 25. März, 17 Uhr; Freitag, 29. März, 20 Uhr; Samstag, 30. März, 20 Uhr.

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